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19 September 2022, 14:12

Lukaschenko: Belarus hat Polen befreit, es antwortet aber mit Fakes von Belsat, ByPol und BySol

MINSK, 19. September (BelTA) – Die Erinnerung an die Helden des Großen Vaterländischen Krieges, die die polnische Nation und Staatlichkeit am Leben erhalten haben, wird heute in Polen einfach aus der Geschichte gelöscht. Das erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko auf dem patriotischen Forum „Das ist UNSERE Geschichte“ am Tag der Volkseinheit.

„Wir sollten den deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt lieber nicht in die Debatte einbeziehen. Das Polen der Zwischenkriegszeit hat seinen eigenen Untergang selbst zu verantworten. Als die Entscheidungen für den Befreiungsfeldzug der Roten Armee getroffen wurden, existierte sie nicht mehr als Subjekt der internationalen Politik. Das sollten wir uns merken. Die Polen sagen: Es gab kein Belarus, die westlichen Gebiete waren polnisch. Sie wurden von der Roten Armee besetzt. Das heißt, sie empfinden unsere Wiedervereinigung als eine Art Besetzung. Aber zu jener Zeit gab es kein Subjekt, das diese Tatsache bestritten hätte“, sagte Alexander Lukaschenko. „Am 16. September 1939 waren die polnischen Goldreserven nach Rumänien umgeleitet worden, und am 17. September standen die Nazis in Brest. Hitlers Armee stand vor den Toren von Belarus.“

Dann eilte die Rote Armee den westlichen Belarussen und Ukrainern zu Hilfe. „Die Mehrheit der Bevölkerung begrüßte die Rote Armee als Befreier, und die Wiedervereinigung der belarussischen Gebiete wurde als ein Akt historischer Gerechtigkeit empfunden“, sagte der Präsident. „Diese Wiedervereinigung stoppte den wahnsinnigen Blitzkrieg des nationalsozialistischen Deutschlands für zwei Jahre. Außerdem beeinflusste sie den Ausgang des Großen Vaterländischen Krieges. Hätte es keine Wiedervereinigung gegeben, hätte es keine Einheit der russischen, belarussischen, ukrainischen und anderen Völker gegeben und hätte die Grenze damals bei Minsk gelegen, so hätte Moskau nicht standgehalten.“

„Und noch ein Paradoxon der Geschichte. Die Belarussen haben im Bündnis mit anderen sowjetischen Völkern nicht nur gesiegt, sondern auch Polen 1945 vom Faschismus befreit. Die früheren Beleidigungen wurden vergessen. Über 600 Tausend sowjetische Soldaten (darunter viele Belarussen) blieben für immer auf polnischem Boden. Und wer erinnert sich heute auf der anderen Seite von Bug noch daran? Womit antworten sie uns heute? Mit Karta Polaka, mit Fälschungen von Belsat, mit Kalinowskis Programmen, politischen Emigrationszentren, Initiativen ByPol und BySol und anderen ideologischen Angriffen. Hinzu kommt, dass sich auf dem Territorium dieser Staaten und insbesondere in der Ukraine heute Machtzentren bilden, um die belarussische Regierung zu stürzen und uns in das Jahr 1939 zurück zu versetzen. Die Erinnerung an die Helden des Großen Vaterländischen Krieges, die die polnische Nation und Staatlichkeit gerettet haben, die das Baltikum und das zivilisierte Europa vor der braunen Pest befreit haben, wird dort heute von den Enkeln und Urenkeln jener Soldaten der Wehrmacht und der deutschen Satelliten einfach aus der Geschichte getilgt. Schauen Sie sich die heutigen Politiker in Europa an: Ihre Väter und Großväter dienten in der NS-Armee. Heute tun sie alles für die Revanche. Sie wollen nur Rache“, betonte der belarussische Staatschef.

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