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25 Juni 2024, 12:50

Lukaschenko: Belarus hofft auf Zusammenarbeit mit China bei Kaderausbildung

MINSK, 25. Juni (BelTA) - Belarus hofft auf eine enge Zusammenarbeit mit China in Sachen Personalausbildung für moderne Berufe. Das erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko am 25. Juni bei seinem Treffen mit dem Sekretär des Parteikomitees der Peking-Universität Hao Ping und Vertretern anderer chinesischer Universitäten.

Alexander Lukaschenko wies darauf hin, dass Belarus in vielen Bereichen über beträchtliche Erfahrungen und Kompetenzen verfügt.

Der Präsident brachte seine Überzeugung zum Ausdruck: „Heute müssen wir diese Zusammenarbeit beschleunigen. Dies ist die Garantie für unsere wissenschaftliche Souveränität und eine erfolgreiche Importsubstitution.“

Alexander Lukaschenko wies darauf hin, dass Belarus noch nie eine so repräsentative Delegation von Hochschulrektoren aus China empfangen habe. „Das ist ein klares Beispiel dafür, dass Belarus und China ihre Beziehungen auf hohem Niveau entwickeln. Es ist ein Indikator für die zunehmende Dynamik der Zusammenarbeit nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch in Wissenschaft, Bildung, Kultur und anderen Bereichen“, sagte das Staatsoberhaupt.

Der Präsident betonte auch: „Soweit ich weiß, betrifft das Programm den Austausch von Studenten, Kommunikation und Hochschulpartnerschaften. Geplant ist auch die Unterzeichnung eines Abkommens über den Studentenaustausch. Ausserdem soll eine Initiative zur Zusammenarbeit in der wissenschaftlichen Grundlagenforschung angenommen werden.“

Alexander Lukaschenko ist der Ansicht, dass dies eine gute Ergänzung zu den Abkommen ist, die zwischen den Universitäten der beiden Länder bereits geschlossen wurden.

Der Präsident sagte: „Die Republik Belarus ist daran interessiert, die partnerschaftlichen Beziehungen mit China in allen Bereichen der Bildung weiter auszubauen.“

Das Staatsoberhaupt betonte auch, dass die Entwicklung der Zusammenarbeit heute besonders wichtig ist, da Belarus gemeinsam mit seinen chinesischen Freunden hochmoderne Projekte in den Bereichen Biotechnologie, chemische und verarbeitende Industrie, Produktion von unbemannten Luftfahrzeugen und Elektroautos durchführt.

Am Treffen nehmen Leiter der 15 chinesischen Universitäten, der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter der Volksrepublik China in der Republik Belarus Xie Xiaoyong, der belarussische Bildungsminister Andrej Iwanez und einige belarussische Hochschulrektoren teil. Unter den Teilnehmern befinden sich Vertreter von Peking, Nankai, Südostchina, Wuhan, Jilin und anderen chinesischen Universitäten.

Eine repräsentative chinesische Delegation ist in Minsk eingetroffen, um am belarussisch-chinesischen Forum der Hochschulrektoren teilzunehmen. Auf dem Programm stehen Plenarsitzungen und thematische Sektionen, kulturelle Veranstaltungen, bilaterale Gespräche zwischen den Bildungseinrichtungen beider Länder sowie ein Besuch des chinesisch-belarussischen Industrieparks Great Stone.
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