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12 Oktober 2022, 09:56

Lukaschenko: Belarus ist entschlossen, Handel mit Tadschikistan zu intensivieren

DUSCHANBE, 12. Oktober (BelTA) - Belarus ist entschlossen, den Handel mit Tadschikistan zu intensivieren, hat der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko in Duschanbe bei einem Treffen mit dem tadschikischen Premierminister Kochir Rasulsoda erklärt.

"Das Wichtigste sind die Wirtschaft, der Handel und die Wirtschaftsbeziehungen. Wir scheinen im Handel Fortschritte zu machen. Der Umfang des Binnenhandels, auf den wir gekommen sind, auch wenn er 200 Millionen US-Dollar beträgt, ist jedoch nicht unser Handelsumsatz. Und wenn man bedenkt, dass wir in der Lage sind, die Nachbarländer und -regionen zu erreichen, fehlt uns einfach etwas. Das wissen wir ganz genau. Deshalb sind wir entschlossen, den Handelsumsatz zwischen Belarus und Tadschikistan zu steigern", sagte Alexander Lukaschenko.

In diesem Fall, so betonte das Staatsoberhaupt, sollte es sich nicht um einen gewöhnlichen Handel mit unnötigen Waren gehen. "So was war nie der Fall. Wir haben jedoch viele Waren, die Tadschikistan braucht. Wir kaufen gerne Ihre Produkte, die Sie exportieren möchten: Baumwolle, Metalle und landwirtschaftliche Erzeugnisse. Und Sie sind daran interessiert, Waren zu kaufen, die von Lebensmitteln und Kleidung über Autos und Maschinen bis hin zu Aufzügen, Bussen und Oberleitungsbussen reichen - alles, was wir produzieren", hat der Präsident hingewiesen.

"Die Welt hat uns gezeigt, was der Markt bedeutet. Wir haben es bereits gesehen. Wenn wir also Freunde sind und keine Probleme miteinander haben, sollten wir auch mit Waren handeln. Wir müssen diese Waren austauschen, damit der Handelsumsatz erheblich sein könnte", fügte Alexander Lukaschenko hinzu.

Das Staatsoberhaupt ermahnt, dass Belarus und Tadschikistan eine gemeinsame Teppichproduktion errichten. Seiner Meinung nach lohnt es sich, diesem Unternehmen besondere Aufmerksamkeit zu schenken, denn es hat große Perspektiven. "Wir schaffen hier keine Konkurrenz. Wir wollen unsere Waren nicht einfach hierher bringen und abladen. Lassen Sie uns zusammenarbeiten, zumal Ihre Leute damit vertraut sind", sagte der Präsident.

Belarus hat unter anderem Interesse an einer Zusammenarbeit im Bereich der Baumwollproduktion und der Beschaffung.

"Wir sehen für Tadschikistan eine sehr große Perspektive im Zusammenhang mit der Entwicklung des Energiesektors und der Erzeugung großer Mengen an Strom. Die ganze Welt bewegt sich jetzt in diese Richtung. Ihr Strom ist sauber, Sie haben eine große Zukunft. Und das ist Ihr Reichtum. Und wir freuen uns, dass es Ihnen gut geht", sagte Alexander Lukaschenko.

Der Präsident versicherte, dass Belarus immer ein zuverlässiger Partner für Tadschikistan ist und nicht im Stich lassen wird.

"Wir haben es bereits gespürt", bemerkte der tadschikische Premierminister.

Er betonte, dass die Zusammenarbeit mit Belarus von einer besonderer Bedeutung für das Land sei. "Wir können die Ergebnisse sehen", sagte Kochir Rasulsoda.

Der Premierminister Tadschikistans stimmte mit dem Staatsoberhaupt darin überein, dass die Länder gemeinsam in die Märkte von Drittländern eintreten sollten, zumal es dafür Möglichkeiten gibt.

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