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Präsident
30 September 2021, 17:29

Lukaschenko: Belarus könnte innerhalb eines Monats zum Vorposten des Unionsstaates werden

MINSK, 30. September (BelTA) – Im Interview mit dem amerikanischen Fernsehsender CNN hat der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko erneut zu den Spekulationen Stellung genommen, dass Belarus durch die Entwicklung einer Zusammenarbeit mit Russland seine Unabhängigkeit verlieren und zu einer Art Vorposten im Westen des Unionsstaates werden könnte.

„Es wäre vollkommen dumm zu glauben, dass Belarus ein Teil von den USA, Großbritannien oder Russland wird. Diese Frage habe ich vor kurzem beantwortet. Putin und ich, die Regierungen unserer Staaten sind klug genug, um zwei unabhängige und souveräne Staaten zu einem Bündnis zusammenzuführen, das stärker wäre als ein Einheitsstaat“, sagte der Präsident. „Der Verlust der Unabhängigkeit und der Beitritt zu Russland steht überhaupt nicht auf der Tagesordnung. Das ist eine Erfindung des kollektiven Westens, wie man hier sagt.“

Im Wesentlichen stelle Belarus seit langem einen Vorposten an der westlichen Außengrenze des Unionsstaates dar, sagte der Staatschef. „Wir haben faktisch eine einheitliche Armee im Westen unseres Unionsstaates geschaffen. Eine bewaffnete Gruppierung mit den belarussischen Streitkräften als Grundlage. Wir machen keinen Hehl daraus, dass der gesamte westliche Teil russischer Streitkräfte uns im Falle eines Konflikts unterstützen wird. Ich will Ihnen keine Angst machen. Ich erinnere Sie nur daran, worüber wir ständig sprechen.“

„Es wäre haltlos, darüber zu spekulieren, wann dieser Vorposten entstehen wird. Falls erforderlich, wird dieser Vorposten innerhalb eines Monats gebildet“, fügte der Staatschef hinzu.

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