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26 November 2021, 12:48

Lukaschenko: Belarus lässt Flüchtlinge nicht im Stich

GRODNO-KREIS, 26. November (BelTA) - Belarus ist bereit, sein Bestes für die Flüchtlinge zu tun, und lässt sie nicht im Stich, erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko heute bei einem Gespräch mit Flüchtlingen im TLZ in der Nähe des Grenzübergangs „Bruzgi“, der an der belarurussisch-polnischen Grenze ist.

"Einige von Ihnen, die der westlichen Propaganda glauben, suchen dort ein besseres Leben. Dort ist das Leben wahrscheinlich besser als im Land, aus dem Sie kommen. Aber das Schlimmste ist, so wie ich es verstehe (ich sehe hier viele Kinder), dass Sie und Ihre Kinder in Ihren Heimatländern keine Zukunft haben."

"Sie sind alle verschieden. Aber Sie haben ein großes, gemeinsames Problem: Sie wurden im Stich gelassen. Ich bin sicher, dass es nicht lange dauern wird."

An die vielen Medienvertreter aus anderen Staaten sagte Lukaschenko: "Belarus wird alles tun, was die Flüchtlinge wollen, auch wenn das Polen, Lettland und anderen Staaten nicht recht ist."

Auf die Frage, was Belarus in dieser Situation für die Flüchtlinge tun kann, erklärte Alexander Lukaschenko, dass es nicht in seiner Kompetenz liege, den Flüchtlingen bei der Ausreise nach Deutschland zu helfen. „Sie verstehen doch, dass wir keinen Krieg anfangen werden, um einen Korridor durch Polen nach Deutschland zu schaffen. Sie haben selbst gesehen, wie sie reagiert haben, als Sie näher an die Grenze gekommen waren. Gegen Sie wurden Pestizide, Betäubungsgranaten, Tränengas eingesetzt. Wären Sie weiter über die Grenze gegangen, hätte alles viel schlimmer enden können. Die Menschen auf jener Seite sind verrückt geworden“, erklärte das Staatsoberhaupt.

Er erinnerte an sein Gespräch mit Angela Merkel, die versprochen hat, gemeinsam mit der Europäischen Union zu versuchen, das Problem der Flüchtlinge an der belarussisch-polnischen Grenze zu lösen. „Wir haben den Europäern versprochen, dass wir alles tun werden, damit diejenigen, die in ihr Heimatland zurückkehren wollen, dies tun können, wenn Sie es wünschen“, erklärte Alexander Lukaschenko.

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