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11 April 2024, 23:36

Lukaschenko: Belarus und Russland haben den Sanktionsdruck überwunden

MOSKAU, 11. April (BelTA) – Belarus und Russland haben den Sanktionsdruck überwunden. Das erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko bei den Gesprächen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin im Kreml. 

Der Präsident sagte, er habe mit seinem russischen Amtskollegen im Kreml einige wirtschaftliche Fragen erörtert. „Sie haben mich darin unterstützt, dass sich unsere Premierminister am 15. Mai mit den wirtschaftlichen Fragen befassen werden. Diese Fragen sollen dringend gelöst werden. Das ist sehr wichtig für uns“, sagte er. 

Alexander Lukaschenko nannte die wirtschaftliche Situation unter Sanktionsdruck erträglich: „Wir haben den wirtschaftlichen Sanktionsdruck überwunden. Genauso wie Russland. Wenn wir es schaffen, unseren riesigen belarussisch-russischen Markt zu befriedigen und unsere Produkte auf die Märkte freundschaftlich gesinnter Staaten zu bringen, dann wird jede Seite genug davon haben. Deshalb werden wir die Sanktionen aushalten können. Wir haben Markt, wir haben Ressourcen. Wir wissen, was getan werden muss.“ 

Alexander Lukaschenko betonte, dass Belarus die meisten von Russland gewährten Kredite für gemeinsame Projekte erfolgreich ausgeschöpft hat. „Russland hat uns für gemeinsame Projekte Kredite in Höhe von 100 Milliarden RUR gewährt, einige Projekte sind bereits umgesetzt worden (für 80 Milliarden). Wir bauen Fabriken und so weiter. Wir machten uns Sorgen um Chips und Mikrochips – nun stellen wir sie in Eigenproduktion her. Ich denke, wir können uns leicht aus dieser Situation befreien. Wie ich schon einmal sagte: Wir werden nicht viel Zeit brauchen, und wir werden die Probleme, die wir lösen müssen, gemeinsam mit Russland lösen“, sagte Alexander Lukaschenko. 

„Ich würde mir wünschen, dass auch die Ukrainer mit uns zusammenarbeiten. Ich habe das Gefühl, dass der Moment nicht mehr fern ist, in dem die Ukraine zur Vernunft kommen und erkennen wird, wo ihr Glück liegt“, fügte der belarussische Staatschef hinzu. 

„Das sollen sie selbst entscheiden“, antwortete Wladimir Putin.

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