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15 November 2022, 11:21

Lukaschenko: Belarussische Unternehmen wollen ihre Tätigkeit auf russischem Markt ausbauen

MINSK, 15. November (BelTA) - Belarussische Unternehmen wollen ihre Tätigkeit auf dem russischen Markt ausbauen. Das kündete der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko bei einem Treffen mit Alexej Teksler, der Gouverneur des russischen Gebiets Tscheljabinsk, an.

"Wie ich höre, werden in eurer Region sehr erfolgreich Reformen durchgeführt, die natürlich auch eine technische Umrüstung erfordern. Ihr wisst, dass unser Belarus nicht nur ein Maschinenbauland ist. Wir können hier mit euch zusammenarbeiten. Wir können euch mit dem versorgen, was wir schon können. Wir bieten die gesamte Palette der in Belarus hergestellten Produkte an, von Lebensmitteln bis hin zu hochmodernen Maschinen und Ausrüstungen", sagte Alexander Lukaschenko.

Der Staatschef bemerkte, dass das Gebiet Tscheljabinsk bei der Durchführung von Reformen dem Weg von Belarus folgt. Und das wirkt gewissermaßen aus. "Hier sollten wir unsere Beziehungen stuern und ausbalancieren lassen, damit wir uns jederzeit gegenseitig unterstützen könnten", meint der Präsident.

Die belarussischen Industriemarken sind im Gebiet Tscheljabinsk gut bekannt. "Wir wollen unsere Aktivitäten auf dem russischen Markt ausbauen", betonte das Staatsoberhaupt. „Heute ist das Thema der Importsubstitution in den Vordergrund gerückt. Wir sprechen gerade darüber. Man begreift das auf der höchster Ebene in eurem Land genau so gut wie in unserem. Es ist eine schwierige Aufgabe, aber die Zukunft unserer Länder wird in hohem Maße von den Ergebnissen ihrer Lösung abhängen. Aber es ist uns schon heute klar, dass wir dieses Problem durch intensive Arbeit an der Importsubstitution lösen können. Es kann nicht sein, dass wir es nicht lösen können. Auf jeden Fallen schaffen wir das, und wir haben genügend Voraussetzungen dafür", ist der belarussische Staatschef überzeugt.

Alexander Lukaschenko wies darauf hin, dass belarussische Unternehmen zunehmend auf russische und einheimische Rohstoffe und Komponenten umsteigen.

Mir wurde gesagt, dass allein der Export von Motoren aus dem Minsker Motorenwerk ins Gebiet Tscheljabinsk innerhalb von neun Monaten dieses Jahres um das 4,5-fache gestiegen ist", sagte der Staatschef. „Eure Fachleute und Delegationen sind uns stets willkommen. Sie sind heute in unserer Regierung willkommen. Hier könnt ihr euch über Innovationen in unserem Maschinenbau informieren und die Lieferbedingungen für Fracht, Straßenfahrzeuge und andere Maschinen und Anlagen besprechen. Unsere Möglichkeiten sind nicht begrenzt.“

Belarus sei bereit, seine Erfahrungen in der Landwirtschaft, im Bauwesen, in der Wissenschaft, Medizin und im humanitären Bereich mit dem Gebiet Tscheljabinsk zu teilen. "Ich bin sicher, dass wir im Anschluss an euren Besuch zusätzliche Reserven für die Entwicklung der bilateralen Beziehungen aussuchen können. Ich möchte versichern, dass alles, was wir vereinbart haben, auch sicher erfüllt wird", so das Staatsoberhaupt.

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