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Präsident
04 Oktober 2022, 11:57

Lukaschenko beruft Besprechung zur militärischen Sicherheit ein

MINSK, 4. Oktober (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat heute, am 4. Oktober, eine Besprechung zur militärischen Sicherheit einberufen. Im Verlauf der Besprechung soll die militärische und politische Lage analysiert und angemessene Antwortmaßnahmen erarbeitet werden, sagte das Staatsoberhaupt.

Zur Besprechung sind der Premierminister, der Leiter der Präsidialverwaltung, hochrangige Beamte des Militärs, der Sicherheitsbehörden sowie Kommandeure der Truppen eingeladen worden.

„Wie bereits vereinbart, sind wir heute mit den Leitern der Sicherheitsbehörden zusammengekommen, um über die sich dynamisch entwickelnde militärische und politische Lage zu sprechen, diese zu analysieren und Maßnahmen zu erarbeiten, um auf die aktuelle Situation zu reagieren. Zunächst einmal möchte ich sagen, dass dieses Treffen nichts Außerordentliches ist. Deshalb sollte es keinen Grund für irgendwelche Verdrehungen und Lügen geben“, betonte Alexander Lukaschenko.

Gleichzeitig stellte der Präsident fest, dass die Situation eskaliert sei. Die Intensität der militärischen Sonderoperation Russlands bleibe hoch. Der Westen gieße aktiv Öl ins Feuer, und zwar indem er dem ukrainischen Regime militärische Hilfe und umfassende Unterstützung leiste.

„Manche erklären, sie würden den Krieg gerne beenden. Andere hingegen demonstrieren mit ihren konkreten Schritten die Fortführung dieses Krieges. Die Position der Russischen Föderation ist für uns absolut klar. Der russische Präsident hat mehrmals erklärt, dass sein Staat bereit ist, zu jeder Zeit Friedensgespräche zu führen. Nüchtern und im Hinblick auf die aktuelle Situation“, sagte Alexander Lukaschenko. „Uns ist bekannt, dass die Vereinigten Staaten und andere NATO-Länder systematisch Waffen und militärische Ausrüstung über den polnischen Flugplatz Rzeszow liefern. Jeden Tag landen dort etwa ein Dutzend oder mehr amerikanische Transportflugzeuge. Einige europäische Länder versuchen, ihr Engagement für die ukrainische Armee zu zeigen, indem sie alte Ausrüstung und Waffen an die Ukraine schicken, die sie nicht benötigen. Sie führen das so genannte Recycling durch.“

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