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Präsident
14 Juni 2021, 10:52

Lukaschenko besucht Rüstungsbetrieb bei Orscha

KREIS ORSCHA, 14. Juni (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hält sich zu einem Arbeitsbesuch im Gebiet Witebsk auf. Im Kreis Orscha inspiziert er mehrere Objekte, darunter einen der Rüstungsbetriebe.

Im Produktions- und Entwicklungscluster „Ustje“ des Staatlichen Komitees für Militärindustrie werden Vernichtungsmittel aller Typen und Klassen entwickelt, modernisiert, hergestellt und getestet, erzählte der Leiter des Komitees Dmitri Pantus.

„Der Schwerpunkt liegt auf flugzeuggelenkten Flugkörpern verschiedener Typen und Klassen. Hier befinden sich auch Produktionsbereiche für die Reparatur und Modernisierung von Panzerabwehrlenkwaffen, für die Montage von Patronen verschiedener Kaliber und ein einzigartiges Labor in Belarus, wo alle in Belarus hergestellten Pulver- und Patronentypen geprüft werden“, erzählte Dmitri Pantus.

„Für belarussische Rüstungsbetriebe tun sich immer neue Nischen auf. Das „Ustje“-Cluster modernisiert zum Beispiel Panzerabwehrraketen und flugzeuggelenkte Raketen – diese Richtung ist für uns ein neues Terrain. Wir haben auch mit der Produktion von Kleinwaffen und Munition begonnen. Der Betrieb beschreitet auch neue Felder und wirbt Experten aus anderen Branchen ein, wissenschaftliches und technisches Personal, das nicht nur in Belarus, sondern auch in Russland ausgebildet wurde“, so der Chef des Komitees.

Für die Herstellung und Modernisierung von Kleinwaffen wurden in Belarus in den letzten anderthalb Jahren entsprechende rechtliche Rahmenbedingungen erarbeitet. Das Komitee für Militärindustrie vergibt auf der Grundlage dieses rechtlichen Rahmens Lizenzen für die Arbeit mit explosiven Stoffen und Waffen.

Neue und modifizierte Waffen, die die belarussischen Rüstungsbetriebe produzieren, insbesondere Pistolen und Maschinenpistolen, werden von den belarussischen Streitkräften eingesetzt; ein Teil der Waffen wird noch getestet. Bis Ende dieses Jahres soll die Armee noch zwei Waffentypen bekommen. Die Massenproduktion von drei Patronentypen wurde bereits in die Wege geleitet.

Am 8. Juni hat der belarussische Präsident über die Bedeutung der einheimischen Kleinwaffenproduktion gesagt, nachdem er den Bericht über die Entwicklung der Rüstungsindustrie entgegengenommen hatte.

„Wir haben nicht vor, irgendjemanden zu besiegen. Wir müssen uns selbst und unsere Familien beschützen können“, sagte er damals. „Wir müssen dem Feind unannehmbaren Schaden zufügen können. Wenn es - Gott bewahre - zu einem Konflikt oder einem Krieg kommt, soll jede Familie und jede Behörde über Kleinwaffen verfügen. Dann wird der Feind verstehen, dass man uns lieber ernst zu nehmen hat.“

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