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10 Juni 2022, 12:58

Lukaschenko: Bürgergesellschaft sollte Partner für Staat sein und nicht in Opposition stehen

MINSK, 10. Juni (BelTA) - Die Zivilgesellschaft sollte ein Partner für den Staat sein und nicht in Opposition stehen. Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko gab diese Erklärung auf der Republikanischen Seminarkonferenz "Aktualisierung der Methoden und Formen der Arbeit mit der Bevölkerung auf lokaler Ebene" ab.

"Hätten die Abgeordneten aller Ebenen, einschließlich der Dorfräte, die Aktivitäten der Menschen rechtzeitig gemerkt und es geschafft, eine Interaktion mit ihnen aufzubauen, hätten wir schon damals, in der aktiven Phase des Informationsangriffs auf Belarus, Unterstützung in Form einer sozial verantwortlichen Zivilgesellschaft gehabt. Zum Glück haben wir heute einen solchen Partner. Angesichts der Ereignisse im Jahr 2020 hat sich im Rahmen verschiedener Initiativen ein politisch aktiver Teil der Belarussen herausgebildet, der sich für die Schaffung, Bewahrung von Traditionen und Kontinuität der Generationen einsetzt. Wir haben Bürger mit einer ausgeprägten staatlichen Position gesehen, die sich für die nationalen Interessen einsetzen, was sehr wichtig ist", sagte Alexander Lukaschenko.

Das Staatsoberhaupt erklärte, dass die Zivilgesellschaft in der Tradition der westlichen liberalen Kultur als Gegenpol zum Staat existiert. Und die lokalen Eliten, die mit allen Mitteln versuchen, ihre Macht zu erhalten, spielen mit dieser Gesellschaft Demokratie, indem sie imaginäre, virtuelle Freiheiten anstelle von realen Freiheiten anbieten und diese durch die Laxheit und Legalisierung von niederen Lastern ersetzen. "Damit schaffen sie die Illusion einer Volksmacht. Sei es nötig, bringen sie die Demokratie mit Knüppel und Tränengas bei. Ihr konntet alles selbst sehen, von Frankreich bis Lettland", mahnte der Präsident.

"Aber wir sind anders. Wir haben unsere eigene Kultur, unsere eigenen Traditionen. Unsere nationale Familie verfügt über solche slawischen Konzepte wie „sobornost“, „toloka“, was bedeutet, dass die wichtigsten Entscheidungen gemeinsam von der Macht und dem Volk getroffen und umgesetzt werden", betonte der belarussische Staatschef.

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