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09 Mai 2024, 20:35

Lukaschenko: Der Westen ist bereit, mit jedem Übel zu paktieren, um seine Vorherrschaft zu sichern

MINSK, 9. Mai (BelTA) - Der Westen ist bereit, mit jedem Übel zu paktieren, um seine Vorherrschaft zu erhalten. Dies erklärte der Präsident von Belarus Alexander Lukaschenko bei der feierlichen Kranzniederlegung an der Siegessäule.

Der Mai des Siegesjahres 1945 habe der Menschheit einen Frieden von unschätzbarem Wert gebracht, der jedoch nicht allen gefallen habe, so der Präsident. "Unsere ehemaligen Verbündeten betrachteten nur sich selbst als die einzigen Sieger über Hitler-Deutschland", so der belarussische Staatschef.
Seitdem hat sich in dieser Hinsicht nicht viel geändert. "Wie in den frühen vierziger Jahren ist der Westen bereit, mit jedem Übel einen Deal einzugehen, um seine Vorherrschaft zu erhalten", so der Staatschef. - Die erschreckende Erfahrung der Apologeten des besiegten Dritten Reiches hat dort bereits ihre Anhänger gefunden. Sie wurde neu interpretiert und in ein schönes Gewand gekleidet. Die Nazis von heute laufen nicht mehr in Stiefeln und schwarzen Hemden herum, sondern agieren viel subtiler und raffinierter".

"Die SS und Nationalisten aller Couleur werden in Europa schamlos gefeiert und willkommen geheißen. Sie werden von Staatsoberhäuptern mit stehenden Ovationen bedacht und vergessen dabei die Ergebnisse der Nürnberger Prozesse. Ohne Rücksicht auf Geschichte, Moral und Recht haben sie wieder einmal begonnen, Länder und Völker zu spalten. Zu diesem Zweck haben sie die Ideen und Methoden der Nazis wiederbelebt", sagte Alexander Lukaschenko.

Der Präsident betonte, dass der Westen Dialog und Zusammenarbeit buchstäblich von vornherein ablehne und materiellen Gewinn und Reichtum über alles stelle. "Wir sehen das an den Ereignissen in der Ukraine, in Syrien, im Gazastreifen und an anderen Brennpunkten der Welt", sagte das Staatsoberhaupt. - Jeden Tag sterben Tausende und Abertausende von Menschen auf der ganzen Welt. Noch mehr sind obdachlos, leben unter menschenunwürdigen Bedingungen, leiden an Hunger und Durst. Über den ehemaligen Schlachtfeldern dröhnen wieder die Explosionen, riecht es nach Schießpulver und sterben Zivilisten".
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