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24 April 2024, 16:40

Lukaschenko: Der Westen sollte von China lernen, wenn er in der neuen Weltordnung bleiben will

MINSK, 24. April (BelTA) - Der Westen sollte von China lernen, wenn er in der neuen Weltordnung bleiben will. Dies erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko in seiner Rede auf der 7.  Allbelarussischen Volksversammlung am 24. April in Minsk.

"Wenn der Westen ein Machtzentrum in der neuen Weltordnung bleiben will, muss er vom alten China lernen. Die Schicksalsgemeinschaft der Menschheit ist ein Modell für die Einheit der Nationen ohne Vorurteile gegenüber nationalen Kulturen, Ideologien und Souveränitäten. Ohne Unterdrückung und Überlegenheitsdünkel. Ohne Säbelrasseln. Mit der Kraft der Weisheit und der Vernunft", so der Staatschef.

Nach Ansicht des Präsidenten hat das von China vorgeschlagene Projekt einer solchen gerechten Weltordnung ein Recht auf Leben. Außerdem stehe es den Belarussen sehr nahe.

"Amerika kann sich nicht damit abfinden, dass China die größte Wirtschaftsmacht der Welt wird. Sie versuchen, wie immer, aus der Position der Stärke zu sprechen. Sie haben - ich zitiere - "Unterstützung für Frieden und Stabilität in der Straße von Taiwan" angeboten, wenn China sich weigert, die russische Rüstungsindustrie zu unterstützen. Sie haben den Konflikt geschürt, zur Eskalation gebracht und bieten sich nun als "Friedensstifter" an. Erpressung ist ein schwaches Argument. China hingegen hätte mit Stärke reagieren müssen und hat es auch getan. Zitat: "Mischen Sie sich nicht ein, schaffen Sie keine Probleme und überschreiten Sie nicht die gefährliche Grenze", erinnerte Alexander Lukaschenko.

"Diese Aussage der Chinesen, die ruhig und ohne Eile sind, ist viel wert", betonte das Staatsoberhaupt.
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