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Präsident
17 Februar 2022, 15:12

Lukaschenko: Die Amerikaner sollten zugeben, dass ihre Aufklärung zu nichts tauglich ist

OSSIPOWITSCHI, 17. Februar (BelTA) – Die US-Aufklärung ist zu nichts tauglich, das sollten die Amerikaner endlich zugeben. Das sagte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko heute vor Journalisten nach der Inspektion der belarussisch-russischen Militärübungen „Alliierte Entschlossenheit 2022.“

Auf die Frage der ausländischen Journalisten nach einem möglichen Angriff auf die Ukraine, der von dem belarussischen Territorium ausgeführt werden kann, antwortete Alexander Lukaschenko mit einer Gegenfrage: „Glauben Sie immer noch, dass wir die Ukraine von hier aus angreifen werden? Oder haben Sie diese Schrulle bereits aus dem Kopf geschlagen?“

Die offizielle Position Washingtons ist allen bekannt. Sie wird in den westlichen Medien immer wieder artikuliert. Russland und Belarus haben ihre Position. „Sie fußt auf dem bilateralen Abkommen. Belarus und Russland haben in der Tat eine gemeinsame Truppengruppierung geschaffen, was im Grunde genommen eine einheitliche Armee ist. Diese Armee ist eine Antwort auf Ihre Frage. Respektieren Sie sie wie wir ihre Position respektieren“, sagte der Staatschef.

Die US-amerikanischen Militärexperten sind in vielen Ländern der Welt präsent, auch in den sehr weit entlegenen Staaten wie die Ukraine, Polen, Litauen, Lettland, Estland. „Was haben Sie hier zu suchen, tausende Kilometer von den USA entfernt? Machen Sie uns also keine Vorwürfe. Wir stationieren schließlich keine Truppen in Kanada oder Mexiko. Beruhigen Sie sich also. Sie müssen vor der gesamten Weltgemeinschaft zugeben, wenn Sie ein Gewissen haben: Sie haben gestern Russland und Belarus beschuldigt, dass wir in die Ukraine einmarschieren werden. Wir waren nicht einmarschiert. Das bedeutet, dass ihre Aufklärung, für die Sie Milliarden Dollar ausgeben, zu nichts tauglich ist. Geben Sie es wenigstens zu“, sagte das Staatsoberhaupt.

„Selbst in der Ukraine sagt man, dass es keinen Krieg geben wird. Sie haben verstanden, welche wirtschaftlichen Folgen die Kriegshysterie und die Eskalation führen kann. Präsident Selenskyj hat auch zugegeben, dass es keinen Angriff auf die Ukraine geben wird. Was sich dort abspielte, war reiner Zirkus, sonst nichts. Der Westen und die ukrainische Staatsführung haben zuzugeben, dass sie sich blamiert haben“, ist der belarussische Staatschef überzeugt.

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