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24 Mai 2024, 18:03

Lukaschenko: Die Welt ist instabil und wir dürfen keinen Schlag verpassen, so wie es in der Mitte des letzten Jahrhunderts der Fall war

MINSK, 24. Mai (BelTA) - Die Welt ist instabil, und Belarus und Russland dürfen keinen Schlag verpassen, wie es Mitte des letzten Jahrhunderts der Fall war. Dies erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko gegenüber Journalisten nach den Gesprächen mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin.
In Beantwortung von Journalistenfragen äußerte sich der belarussische Präsident zur Frage der gemeinsamen Übungen zum Einsatz nichtstrategischer Nuklearwaffen. Er betonte, dass Belarus niemanden angreifen wolle, aber in der Lage sein müsse, sich zu verteidigen und die zur Verfügung stehenden Mittel einzusetzen.

"Ich gebe ehrlich zu, dass dies unser drittes Training seit der Stationierung von Atomwaffen auf dem Territorium von Belarus ist. Die Russen haben wahrscheinlich Dutzende solcher Trainings. Das ist nicht verwunderlich. Wir tun all das, was sie (die westlichen Länder - Anm. BELTA) vor uns getan haben und jetzt tun", betonte der Präsident.

"Wir machen nichts Besonderes. Wir bereiten uns vor, wir trainieren. Wir müssen bereit sein. Die Welt ist unbeständig und gefährlich. Wir dürfen diesen Schlag nicht verpassen, wie es Mitte des letzten Jahrhunderts der Fall war. Wir lassen es nicht zu, das müssen sie wissen. Aber wir eskalieren nicht: Wir brauchen keinen Krieg. Wir haben heute nur von friedlichen Perspektiven gesprochen. Aber wir halten unser Schießpulver trocken - das ist nichts Besonderes", betonte Alexander Lukaschenko.
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