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18 November 2022, 13:34

Lukaschenko: Die Welt steht am Rande einer globalen Nahrungsmittelkatastrophe

MINSK, 18. November (BelTA) – Die Welt steht heute am Rande einer globalen Nahrungsmittelkatastrophe. Das sagte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko während der feierlichen Ehrung der besten Arbeiter der Agrarindustrie.

„Heutzutage ist jede Ähre Gold wert. Schauen Sie sich um: Wie sieht die Situation in der Welt aus? Im vergangenen Jahr mussten 828 Millionen Menschen (etwa ein Zehntel der Weltbevölkerung) hungern. Die Zahl der Menschen, die ihren Nahrungsmittelbedarf nicht decken können, stieg auf über 3 Milliarden. Nicht zuletzt spielten auch die steigenden Verbraucherpreise für Lebensmittel eine Rolle. Die Welt steht am Rande einer globalen Nahrungsmittelkatastrophe. Aus einer Vielzahl von Gründen. Nicht nur aus klimatischen und geografischen. Es gibt Länder, die einst ihre eigene landwirtschaftliche Produktion aufgegeben haben und zu Absatzmärkten für importierte Produkte geworden sind. In den Augen der westlichen Kuratoren sehen sie jetzt demokratischer aus als Belarus“, sagte Alexander Lukaschenko.

Unter allen GUS-Staaten hat Belarus im vergangenen Jahr die beste Position in der weltweiten Rangliste der Ernährungssicherheit eingenommen. „Das Land ist in der Lage, sich selbst zu ernähren“, betonte der Präsident. „Und nicht nur sich selbst.“

„Nach dem Zerfall der Sowjetunion hatten wir zum Beispiel in Minsk ein ernsthaftes Problem mit der Versorgung der Stadtbewohner. Mehlvorräte reichten für drei Tage. Und heute importieren mehr als 100 Länder der Welt unsere Lebensmittel. Die Exporteinnahmen werden in diesem Jahr einen Rekordwert von über Br20 Milliarden erreichen“, sagte das Staatsoberhaupt.

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