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Präsident
25 Mai 2020, 12:41

Lukaschenko erwartet eine rasche Erholung der belarussischen Wirtschaft nach Öffnung der Weltmärkte

MINSK, 25. Mai (BelTA) – Nach einem starken Konjunkturrückgang, der durch die Schließung der Länder und Weltmärkte in Zeiten der Coronavirus-Pandemie verursacht wurde, kann sich die Volkswirtschaft schnell wieder erholen. Diese Meinung äußerte Präsident Alexander Lukaschenko heute bei einer Beratung zu aktuellen sozioökonomischen und politischen Fragen.

Das Staatsoberhaupt wies darauf hin, dass in der letzten Zeit hauptsächlich die wirtschaftlichen Themen und die Behandlung von Menschen mit COVID-19 die tagespolitische Agenda bestimmt hätten. „Aufgrund der Hysterie, die sich in den Medien ausbreitete und den Alltag, das Menschenleben und das wirtschaftliche Handeln auf brutalste Weise beeinflusste, mussten die Staatschefs auf der ganzen Erde ihre Länder, sprich ihre Wirtschaften, schließen“, erklärte Alexander Lukaschenko.

Belarus, das ein stark exportorientiertes Land sei, habe aufgrund des wirtschaftlichen Abschwungs in den wichtigen Partnerstaaten einen relativ spürbaren Konjunkturrückgang erleben müssen, sagte Lukaschenko. „Das können wir im Moment noch ertragen. Aber ich glaube, dass wenn sich die Staaten viel schneller öffnen werden als das im Moment der Fall ist, so werden wir in der Lage sein, unsere Wirtschaft schnell wiederherzustellen.“

Darüber hinaus stellte das Staatsoberhaupt fest, dass selbst in der gegenwärtigen Situation viele Branchen wie Landwirtschaft, Baugewerbe, IT-Sektor und andere dennoch gute Wachstumszahlen zeigen. „Das Problem wird bei der Industrie liegen. Weil wir keine Zubehörteile kaufen und daher nichts Neues produzieren und verkaufen konnten. Aber was wir dennoch bereits produziert haben, setzen wir heute langsam sicher ab. Das ist ein gutes Signal für die Zukunft“, sagte das Staatsoberhaupt.

An der Besprechung nahmen Leiter der Präsidialverwaltung Igor Sergejenko, die Vorsitzende des Rates der Republik der Nationalversammlung Natalja Kotschanowa, Leiter des Präsidialamtes Wiktor Schejman, und der Vorsitzende des Gewerkschaftsverbandes Michail Orda teil.

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