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Präsident
08 November 2022, 15:23

Lukaschenko erwartet mehr Kühnheit von Regierung und lobt übermäßige Umsetzung der Preisverordnung

MINSK, 08. November (BelTA) - Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko erwartet mehr Kühnheit von der Regierung und lobt die übermäßige Umsetzung der Preisverordnung. Der Staatschef bekundete das auf der Besprechung, bei der unter andrem die Ergänzungen zum Gesetz "Über den Ministerrat der Republik Belarus" erörtert wurden.

"Im Laufe der vergangenen Jahre hat unsere Regierung eine enorme Erfahrung in der Krisenbewältigung gesammelt. Bei einer Pandemie musste die Wirtschaft unter diesen Bedingungen verwaltet werden. Ich will ohne falsche Bescheidenheit sagen: Unsere Regierungsmitglieder, Minister können in jeder Regierung in einem beliebigen Land arbeiten. Und sie werden in dieser Hinsicht führend sein. Denn sie sind, so zu sagen, so praxisnah, dass sie jeden Prozess managen können. Das ist eine großartige Erfahrung", hat das Staatsoberhaupt hingewiesen.

Dennoch fordert Alexander Lukaschenko mehr Initiative und Unabhängigkeit des Ministerrats. "Manchmal sei es die Kühnheit bei Entscheidungstreffen erforderlich", sagte er.

In diesem Zusammenhang sprach der Staatschef erneut das Thema der Preisgestaltung an, über das er am Vortag mit Journalisten gesprochen hatte. "Ich betonte, dass dies eher aus dem Stegreif geschieht. Ich möchte, dass man mich richtig versteht. Die Regierung ist nur selten in der Lage, die Anweisungen des Präsidenten vorschnell zu befolgen. Ich habe ein Beispiel für die Preisregulierung angeführt, bei der die Preise für einige Warengruppen einfach um 30-40 % oder sogar mehr gesenkt wurden", so der Präsident.

Alexander Lukaschenko führte das Beispiel des Unternehmens „Keramin“ an, das nach seinen Worten die Preise für bestimmte Arten von Keramikfliesen um etwa 30 % gesenkt hat: "Die Leute stehen Schlange. Die Menschen wollen diese Fliesen unbedingt kaufen. Und ich dachte wie ein Wirtschaftswissenschaftler: Sie werden noch mehr Gewinn aus Volumen und Umsatz ziehen. Warum sollte man vor den Augen der Bevölkerung kämpfen und die Preise in exorbitante Höhen treiben? Es geht also nicht nur um Keramin. Es gibt auch andere Produkte. Das zeigt, dass die Regierung weiter gegangen ist. Sie hat in dieser Hinsicht gerechter gekürzt, und einige waren gezwungen, die Preise zu senken, wie man bei uns sagt, zurückzutreten.“

"Das hatte ich nicht erwartet. Aber ich unterstütze die Regierung und die Fachleute, die dies getan haben. Es ist ein gutes Beispiel für die Menschen und die Fachleute, Ökonomen, dass unsere Preise ziemlich dick waren. Hier sind es 30 %. Aber ich habe immer auf 25-30% bestanden. Wollen wir den Gürtel um 25-30% enger schnallen und die Menschen atmen lassen, wird die Lage ganz anderes sein. Das wird also die Gerechtigkeit bedeuten", sagte der belarussische Staatschef.

„Hat mich also gehört, bestand ich nicht darauf, die Preise abzuschrauben. Man sollte es nicht tun, "wir werden morgen nachlegen": Das wäre eine Katastrophe, weil es das System, das bereits per Regierungsbeschluss ausgearbeitet wurde, zerstören würde. Das sollte nicht getan werden. Es war ein richtiger Schritt der Regierung. Ich unterstütze das absolut. Wir haben uns daran gewöhnt und sind jetzt dabei, all diese Prozesse im Hinblick auf die Preisgestaltung in den Handelsunternehmen und Produktionsstätten zu optimieren. Wir können beruhigt ins neue Jahr gehen und davon ausgehen, dass wir für das nächste Jahr eine Inflation von 8 % planen. Aber nicht 19 %, wie wir es für dieses Jahr geplant haben", fasste Alexander Lukaschenko zusammen.

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