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05 Mai 2024, 15:15

Lukaschenko erzählte, warum er zu Ostern eine Kirche in Orscha am Dnjepr besucht 

ORSCHA, 5. Mai (BelTA) - Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko erzählte, warum er zu Ostern in die Hl.-Ilja-Kirche des Mariä-Nonnenklosters am Dnjepr gekommen ist. Dieser Fluss hat seit Jahrhunderten drei slawische Brudervölker vereint - Belarussen, Russen und Ukrainer. 
„Ich habe mir bewusst eine Kirche ausgesucht, die ich an diesem Tag besuchen wollte. Nicht nur, weil ich hier geboren wurde, am Ufer dieses majestätischen alten Flusses. Ich habe auch daran gedacht, dass unser Fluss Dnjepr und dieses Gotteshaus unsere drei Völker verbunden haben. Das ist eine sehr alte Kirche. In Belarus gibt es nicht viele davon. Aber seit jeher haben dieser Fluss und diese Kirche drei slawische Völker vereint“, sagte das Staatsoberhaupt.
Alexander Lukaschenko bedauerte, dass der Nachbarstaat heute im Unglück. „Aber ich bin fest davon überzeugt, dass wir eines Tages wieder eine Zeit erleben werden, wo unsere Völker zusammen sind,“ betonte der belarussische Staatschef. „Wir hoffen sehr, dass dieser lichte Monat Mai unserem Brudervolk Frieden bescheren wird. Und wir werden am Ufer des Dnjepr wieder alle Feste feiern, wie es früher war.“ 
„Die Zeit hat und gewählt, und es liegt an uns, den Frieden und die Harmonie aufrechtzuerhalten. Das ist die größte Aufgabe für unsere Generation“, sagte der Präsident. 

Zu Ostern beten viele Menschen zu Gott, ob in der Kirche oder zu Hause, und sie bitten ihn darum, dass sie und ihre Nächsten gesund sind. „Ich unterstütze Sie in dieser Hinsicht. Hauptsache – alle bleiben gesund. Das sagte ich immer wieder. Alles andere werden wir uns kaufen“, sagte der belarussische Staatschef. 

Die Menschen beten auch für den Frieden. „Im Allgemeinen braucht der Mensch nichts, wenn es keinen Frieden gibt. Keinen inneren Frieden, keinen Frieden im Herzen. Keinen Frieden in der Familie. Keinen Frieden im Staat. Uns ist das heute besonders bewusst geworden“, sagte Alexander Lukaschenko. 

Früher tobten die Kriege irgendwo weit weg, heute lodert der Krieg buchstäblich hinter dem Nachbarzaun. 

„An diesem Tag beten wir auch für das tägliche Brot, damit jeder es auf dem Tisch hat. Das haben wir erreicht. Die älteren von euch haben das nicht vergessen, wie es vor 30 Jahren war“, sagte das Staatsoberhaupt.
Die Menschen beten auch darum, dass ihre Kinder friedlich  schlafen können. Heute kommen sehr viele Kinder aus dem Donbass zu Erholung nach Belarus: „Und wenn man sie nach einer Woche fragt, wovon sie träumen, sagen sie: Wir träumen davon, dass es in unserer Heimat ruhig wird. Wir wollen einschlafen und aufwachen, ohne die Schüsse und Explosionen von Granaten hören zu müssen.“
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