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Präsident
26 Juli 2022, 12:29

Lukaschenko erzählte, wovon Ernährungssicherheit abhängt

MINSK, 26. Juli (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat während einer Schaltkonferenz zur Erntekampagne gesagt, wovon die Ernährungssicherheit des Landes abhängt.

Das Staatsoberhaupt nannte eine Reihe von Fragen, denen zuständige Beamte, lokale Behörden und Unternehmensleiter vermehrte Aufmerksamkeit schenken sollten: Fachkräfte, Ordnung und Disziplin, rechtzeitige Unterstützung der Landbevölkerung.

„Kornernte ist eine landesweite Angelegenheit. Sie berichten, dass in Belarus fast 3000 Mechanisatoren und 1300 Mähdrescher-Fahrer im Einsatz sind. Die an der Erntekampagne Beteiligten müssen mit allem versorgt werden, was sie brauchen, aber vor allem müssen sie anständig bezahlt werden“, sagte Alexander Lukaschenko.

In Puncto Ordnung und Disziplin sollte man in erster Linie auf Brandschutz achten: Landmaschinen und Felder sollen sicher vor Bränden geschützt werden. Zweitens soll das gedroschene Getreide ohne Verluste eingebracht werden. „Die Polizei hat dafür zu sorgen, dass während der Erntezeit kein Brennstoff und ein Getreide gestohlen werden, dass die Ernte ohne Verluste eingefahren wird. Die eiserne Disziplin sieht auch vor, dass es kein Alkohol am Steuer geben darf“, sagte Alexander Lukaschenko.

Er wies auch auf die rechtzeitige Unterstützung der Landwirte hin: „Wir haben 65 Tausend Hektar im Privatbesitz, dort haben die Menschen Getreidekulturen angebaut. Wir sprechen von rund 200 000 t Getreide im Gesamtertrag. In erster Linie sollen ältere Personen und Alleinlebende Hilfe bekommen. Denn sie haben oft niemanden, auf den sie sich verlassen können. Falls erforderlich, sollten die Brotbäckereien Getreide von Landwirten und Bauernhöfen abkaufen.“

Alexander Lukaschenko erwartet von den Teilnehmern der Schaltkonferenz organisatorisches Geschick und Mobilisierung aller Kräfte und Mittel. „Davon, wie Sie die Menschen motivieren und allerlei Verletzungen unterbinden, hängt die Ernährungssicherheit des Landes ab“, betonte der Präsident.

Das Staatsoberhaupt erinnerte daran, dass die Ernährungslage in der Welt nicht einfach sei und man sich auf das Schlimmste gefasst machen müsse. „Die Lage in der Welt ist sehr ernst und unsicher. Wir wissen nicht, was morgen oder übermorgen passieren kann. Deshalb müssen wir auf das Schlimmste gefasst sein, wie es die Bauern tun. Wenn die Dinge besser werden, wird es auch uns besser gehen“, resümierte er.

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