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26 Januar 2024, 13:35

Lukaschenko: Es findet ein Generationenwechsel statt 

MINSK, 26. Januar (BelTA) - Es findet ein Generationenwechsel statt, und Belarus soll diese gefährliche Etappe mit großer Vorsicht meistern. Das erklärte Präsident von Belarus Alexander Lukaschenko bei der Überreichung von Doktorurkunden und Professorentiteln an wissenschaftliche und wissenschaftlich-pädagogische Mitarbeiter. 

Der Staatschef reagierte auf die Rede von Wjatscheslaw Danilowitsch, Rektor der Akademie für Management beim Präsidenten von Belarus, der seine Doktorarbeit der Rolle der Jugend im Leben des sowjetischen Belarus in den Jahren 1921-1939 gewidmet hat. „Das warendie Jahre der großen Schöpfung: Industrialisierung, Kollektivierung, Kulturrevolution“, sagte der Präsident.

„Ob wir es wollen oder nicht, es findet ein Generationenwechsel statt. Und das ist immer eine sehr gefährliche Zeit, die wir mit Vorsicht und Augenmaß zu meistern haben. Deshalb ist diese Erfahrung für uns sehr wichtig. Damals gab es einen noch globaleren Bruch in der Produktion, in den Grundlagen unseres Lebens. Kollektivierung, Industrialisierung - das waren harte Zeiten. Die Menschen haben sie gemeistert. Heute haben wir es leichter: Wir haben eine solide, wissenschaftlich fundierte Basis. Aber es findet ein Generationenwechsel statt, und wir sollten hier keinen Fehler machen. Deshalb sollten Sie und Ihre Studenten hier näher zusammenrücken, betonte das Staatsoberhaupt.

Der Präsident erinnerte daran, dass das politische Leben im Lande reformiert wird. So ist die Allbelarussische Volksversammlung zu einem Verfassungsorgan geworden, das über weitreichende Befugnisse verfügen wird.

„Das ist eine ernste Sache. Die Allbelarussische Volksversammlung wird überwachen und Kontrolle ausüben. Sie soll mit den besten Menschen aus dem Volk bestückt werden. Wir wollen nicht die Gorbatschow-Periode wiederholen, als wir uns wie in einem Zeichentrickfilm freuten: ach, das Glück wird kommen. Das Land war zusammengebrochen und wir waren in eine Grube gefallen. Das dürfen wir nicht wiederholen. Deshalb ist dieses Gremium sehr wichtig für uns, es sollte in unser Leben integriert werden“, sagte der belarussische Staatschef. „Dieses Gremium sollte während der Übergangszeit, des Generationenwechsels, wachsam sein und sehen, was vor sich geht. Deshalb sollten die Militärdoktrin und das Nationale Sicherheitskonzept von der Volksversammlung beraten werden“, sagte Alexander Lukaschenko.

Es sei wichtig, der Wirtschaft in der Übergangszeit besondere Aufmerksamkeit zu schenken, so der Staatschef. „Wir müssen die Qualität in dieser Zeit des Generationswechsels hochhalten. Man sollte Leute um sich versammeln, die die Wahrheit sagen. Auf keinen Fall darf man Lügen verbreiten oder ungerecht handeln. Das sind einfache Dinge. Sie sind die Grundlage meiner Politik“, fasste der Präsident zusammen.

 

Er ging auch auf die Verbesserung der belarussischen Universitäten und insbesondere der Akademie für öffentliche Verwaltung ein. „Wir sollten die besten Bildungseinrichtungen haben, denn sie bilden Fachkräfte für die öffentliche Verwaltung aus. Das Qualitätsniveau sollte hoch sein“, sagte Alexander Lukaschenko. „Wir bereiten die Zukunft vor, unsere Jugend. Führungskräfte ist das wichtigste Thema dabei“, sagte er.

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