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Präsident
02 Juli 2021, 22:00

Lukaschenko: Es ist aussichtslos, mit Belarus aus einer Position der Stärke zu reden

MINSK, 2. Juli (BelTA) – Es ist aussichtslos, mit dem belarussischen Volk aus einer Position der Stärke zu reden. Das sagte Präsident Alexander Lukaschenko bei einer Feierstunde zum Tag der Unabhängigkeit.

Alexander Lukaschenko dankte allen Schulterklappenträgern für ihre Staatstreue. „Sie haben friedliche Zivilisten verteidigt, Menschen, die ihnen vertrauen, die die nationale Einheit und Freiheit schätzen und die ihr eigenes Haus Belarus nicht zerstört sehen wollen. Sie haben gezeigt, dass nur die Mitmenschen und das eigene Land Ihnen das moralische Recht geben, die Interessen des Volkes zu verteidigen. Nur der Patriotismus dient als starkes Fundament für alle Vorhaben“, betonte der Präsident. Er bemerkte, dass die Schulterklappenträger in der letzten Zeit viel durchmachen mussten. „Aber wir haben ausgehalten. Duldsame gehen als Sieger hervor. Die Menschen haben alles verstanden“, fügte der belarussische Staatschef hinzu.

„Indem Sie den bisher tadellos funktionierenden hybriden Mechanismus des Blitzkrieges kaputtmachten, stoppten Sie im Grunde eine neue Expansion nach Osten“, so Alexander Lukaschenko. Belarus habe nach Meinung einiger ausländischer Experten den Farbrevolutionen als geopolitisches Phänomen ein Ende gesetzt.

„Ob das stimmt, werden wir noch sehen. Aber ich bin absolut überzeugt, dass wir ein Beispiel dafür gegeben haben, wie man nationale Interessen verteidigen kann, was jeder, der seine Unabhängigkeit schätzt, tun sollte“, sagte der belarussische Staatschef. „Aus einer Position der Stärke wird niemand mit unserem Volk reden – das ist sinnlos! So war es und so wird es immer sein! Und sie im Ausland sollten es hören.“

Alexander Lukaschenko erinnerte daran, dass er das belarussische Volk vorher gewarnt habe, dass die Unabhängigkeit und Souveränität schwer zu erhalten seien. „Sie kommen uns sehr teuer zu stehen. Ich habe wirklich geglaubt, dass Gott uns gegenüber Gnade gezeigt und uns weder Krieg noch andere Prüfungen beschert hat. Aber es kam anders. Er hat uns vor dieser Prüfung gestellt. Vielleicht ist es sogar gut. Gott helfe uns, diese Prüfungen ohne einen heißen Krieg durchzumachen. Und wir, die Menschen in Uniform, müssen alles tun, damit unser Volk, unsere Nachbarn und Gäste gar nicht merken, dass wir heute einen hybriden Krieg führen. Bis jetzt haben wir es geschafft“, sagte das Staatsoberhaupt.

„Ich bin ein friedlicher Mensch, aber wenn ich irgendwo aufgebe und zurückweiche, wenn ich die Zeit über den ganzen politischen Spielchen vergesse und das Land zum Zusammenbruch führe – dann werden Sie es mir nie verzeihen. Also habe ich keine andere Wahl, als mit diesen Jungs bis zum Tod zu stehen. Das ist unsere Aufgabe“, fügte Alexander Lukaschenko hinzu.

Er zeigte sich überzeugt, dass die Belarussen diese schwierige Prüfung bestehen werden.

„Unsere Ärzte haben furchtlos auf die Herausforderung der Pandemie reagiert und weiterhin an vorderster Front gegen das gefährliche Virus gekämpft. Landwirte, Industrielle, Bauarbeiter haben unter schwierigen Bedingungen ihre Arbeit gut gemacht und für wirtschaftliches Wachstum gesorgt“, bemerkte das Staatsoberhaupt. „Nichts hat uns aufgehalten. Wir haben alle Programme und Pläne erfolgreich umgesetzt. Belarus hat ein Atomkraftwerk gebaut, die dritte U-Bahn-Linie eröffnet, landesweit Dutzende Krankenhäuser, Schulen und Kindergärten, Schwimmbäder und Spielplätze gebaut. Wir haben Kinder gelehrt und erzogen. Wir haben Getreide gesät und geerntet. Und das alles im Jahr der Informationsschikane und der Versuche, unsere Gesellschaft zu spalten“, sagte Alexander Lukaschenko.

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