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19 Oktober 2021, 13:09

Lukaschenko: Man muss sich impfen lassen

MINSK, 19. Oktober (BelTA) – Alexander Lukaschenko unterstreicht, dass er niemals gegen Impfung war und hält das für notwendig. Das erklärte er heute bei der Besprechung über die epidemiologische Lage in Belarus.

"Ich möchte noch einmal betonen, dass trotz meiner negativen Einstellung dazu, dass die Menschen mit diesen Masken usw. angestrengt werden, ist es notwendig, sich impfen zu lassen. Ich habe nie etwas dagegen gehabt. Warum hätte ich sonst mit Putin verhandelt, um diesen Sputnik zu bekommen. Ich kann Ihnen nicht verbieten, Menschen zu impfen, aber Sie dürfen die Menschen auch nicht anstrengen", sagte er.

Er machte darauf aufmerksam, dass Russland damals gerade mit der Lieferung des Impfstoffs für den Eigenbedarf begonnen und ihn sofort an Belarus geliefert hatte. "Dann habe ich darum gebeten, diesen Impfstoff in unserem Land abfüllen zu lassen. Dann kamen wir zum Schluss, dass wir mit diesem COVID weiter leben werden und unseren eigenen Impfstoff brauchen. Deshalb verschaffen wir schon heute Anlagen für die vollständige Produktionskette unseres eigenen Impfstoffs. Wir haben den Impfstoff bereits in Reagenzgläsern erhalten. Und er sollte produziert werden, aber man braucht moderne Ausrüstung. Und wir befassen uns gerade mit der Ausstattung von Fabriken zur Herstellung des Impfstoffs. Aber ich bin in diesem Sinne nicht absolut überzeugt. Und ich bin aber kein Fachmann. Ich kann Ihnen nicht verbieten, Menschen impfen zu lassen. Sie dürfen aber die Menschen auch nicht anstrengen“, sagte Alexander Lukaschenko.

In diesem Zusammenhang erkundigte sich das Staatsoberhaupt, wie wirksam die entwickelten Impfstoffe gegen neue Stämme seien. Das betrifft auch den in Belarus zu entwickelnden Impfstoff. "Wir haben schon einen südafrikanischen, dann einen britischen Stamm erlebt. Jetzt haben wir mit einem indischen und so weiter zu tun. Und womit werden wir geimpft? Es geht um einen Impfstoff, der während der "Wuhan-Periode" gekauft wurde. Ich verstehe das nicht ganz: Die Experten sagen, dass das Virus mutiert und der Impfstoff daran angepasst werden musste. Haben Sie sich in eineinhalb Jahren so gut angepasst? Und wie wirksam ist der Impfstoff gegen das indische Virus? Das ist, was sehr wichtig ist", sagte der Präsident.

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