Projekte
Services
Staatsorgane
Flag Mittwoch, 30 November 2022
Minsk -3°C
Alle Nachrichten
Alle Nachrichten
Präsident
26 September 2022, 13:20

Lukaschenko: Es wurde vorausgesagt, dass Belarus und Russland untergehen. Wir sind erfolgreich. Angst ist nicht der Fall.

Wladimir Putin und Alexander Lukaschenko
Wladimir Putin und Alexander Lukaschenko

SOTSCHI, 26. September (BelTA) – Es wurde vorausgesagt, dass Belarus und Russland untergehen, aber die Länder sind erfolgreich. Angst ist nicht der Fall. Das erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko bei einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Sotschi.

Wladimir Putin sagte, dass die Staatschefs von Belarus und Russland auf dem SOZ-Gipfel in Samarkand ein bilaterales Treffen vereinbart hätten. Ursprünglich hätten die beiden Staatschefs geplant, die bilaterale Agenda direkt auf dem Gipfel zu besprechen, aber schließlich wurde es beschlossen, ein separates Treffen abzuhalten.

"Ich bin sehr froh, dass Sie Zeit gefunden haben, hierher zu kommen und über alle Dinge zu sprechen. Es gibt viele Fragen, die sich auf die Lage in der Region beziehen. Nicht weniger wichtig sind wirtschaftliche Themen, die wir früher erörtert haben. Das sind unsere Plänen in den Bereichen Chemie, Lebensmittel und Düngemittel", hat der russische Präsident hingewiesen.

"Wir haben konkrete Pläne für eine Reihe von Bereichen, für eine Reihe von Großprojekten. Im Allgemeinen hat die Regierung diese Projekte für die Umsetzung vorbereitet. All das wollen wir besprechen", so Wladimir Putin weiter.

"Wir sprechen viel darüber, wie wir weiterleben werden, über unsere Aussichten. Ich habe alle Anweisungen, die Sie der Regierung gegeben haben, analysiert, und ich habe in Belarus gegeben. Wir haben praktisch keine Ausfälle. Die Entwicklung unserer Wirtschaft und unserer Existenz im Allgemeinen hat sich auch in den letzten drei Monaten dramatisch verändert. Man sagte uns den Zusammenbruch, den Untergang und so weiter voraus. Aber das Leben ist vielfältig: Jemand braucht uns, wir brauchen jemanden. Und wir haben die Partner gefunden, die erfolgreich mit uns zusammenarbeiten, mit denen wir zusammenarbeiten und unsere Wirtschaft fördern", sagte der Präsident.

Der Staatschef ist der Ansicht, dass den Bürgern, die ihr Land in dieser Zeit unterstützen, ein besonderer Dank ausgesprochen werden sollte. "Es ist immer noch eine schwierige Zeit. Die Welt ist aus den Fugen geraten. Die Menschen verstehen. Es gibt verschiedene Menschen: Es gibt genug davon hier und dort. Wir sehen sie. Gott sei Dank. Es gibt einen bestimmten Wendepunkt (für uns im Jahr 2020, für Russland jetzt), das zeigt, wer was ist. Das ist aber nicht schlimm", sagte Alexander Lukaschenko.

"Wir haben uns in diesen drei Monaten stark verändert. Es ist uns klar geworden, dass wir normal leben und existieren können. Sie haben diese Punkte unserer Vereinbarungen richtig betont. Die Importsubstitution läuft gut. Und wir werden mit unseren eigenen Flugzeugen fliegen. Sowohl im militärischen als auch im zivilen Bereich (im militärischen Bereich fliegen wir bereits). Und wir werden mit unseren eigenen Autos fahren. Angst ist nicht der Fall", so Alexander Lukaschenko.

"Und Lebensmittel, Dünger werden eingekauft. Es wird schon gekauft. Es läuft natürlich schwieriger. Nicht uns, sonder da drüben wird geblockt: Es werden die Menschen blockiert, die kaufen wollen, die bezahlen wollen. Es wird sie blockiert. Aber wir finden Wege und verkaufen. Die Preise sind gestiegen. Wir haben sie nicht aufgeblasen, da haben Sie recht. Wer braucht das? Ich habe gerade heute Morgen die Nachrichten gesehen: Das ganze Europa ist in Aufruhr. Das reichste Deutschland: Alle sind auf der Straße, alle protestieren. Aber irgendwann wird man sie hören. Ich denke, das werden sie. Unser Kurs ist also richtig, unsere Sache ist richtig. Wir werden gewinnen. Wir haben keinen anderen Ausweg", so der belarussische Regierungschef abschließend.

Abonnieren Sie uns auf
Twitter
Letzte Nachrichten aus Belarus