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11 April 2024, 22:05

Lukaschenko: Friedensprozess ist ohne russische Beteiligung an Ukraine-Gesprächen nicht möglich 

MOSKAU, 11. April (BelTA) – Wenn Russland an den Ukraine-Gesprächen nicht teilnehmen wird, wird kein Friedensprozess möglich sein. Das sagte Präsident Alexander Lukaschenko beim Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin in Moskau.

Wenn sich Lukaschenko und Putin treffen, steht die Situation in der Ukraine stets im Mittelpunkt ihrer Konversation. Sie sprechen immer über die Wege für eine friedliche Beilegung des Konflikts.

„Wer in der Schweiz eine Friedenskonferenz einberuft und ohne unsere Beteiligung über den Frieden in der Ukraine reden will, dem stehe Gott bei. Wir sind der Meinung, dass sie sich dort nur darauf einigen werden, wie sie den Konflikt weiter eskalieren können. Welche Friedensgespräche kann es ohne Russland geben? Keine“, betonte Alexander Lukaschenko.

„Vielleicht haben sie recht, wenn sie uns nicht einladen. Worüber sollen wir mit ihnen reden, wenn sie dort hunderte Staaten versammeln, uns ihren Willen diktieren oder Druck auf uns ausüben wollen? Das ist keine Grundlage für irgendwelche Friedensgespräche“, sagte der belarussische Präsident.

Wladimir Putin äußerte die Meinung, dass der Gegner sich selbst „in gewisser Weise in die Enge getrieben hat, als er sich weigerte zu verhandeln, in der Erwartung, Russland auf dem Schlachtfeld zu besiegen, ihm eine strategische Niederlage zuzufügen.“

„Jetzt sehen sie ein, dass es unmöglich ist. Sie haben sich geweigert zu verhandeln - jetzt befinden sie sich in einer Klemme“, sagte der russische Staatschef.

„Und sie haben einen „originellen“ Ausweg gefunden“, sagte Alexander Lukaschenko ironisch. 

„Ja, aber unser Ziel ist es nicht, alle in eine noch schwierigere Lage zu bringen. Im Gegenteil, wir sind bereit, konstruktiv zu arbeiten. Aber es kann natürlich keine Position aufgezwungen werden, wenn sie nicht auf den Realitäten beruht“, betonte Wladimir Putin.
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