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Präsident
05 August 2022, 12:46

Lukaschenko: Gegenwärtige Lage auf Weltmärkten ist Chance für belarussische Landwirtschaft

KREIS POSTAWY, 05. August (BelTA) - Die derzeitige Situation auf dem Weltmarkt für Lebensmittel ist eine Chance für die belarussische Landwirtschaft. Der Präsident von Belarus, Alexander Lukaschenko, gab diese Erklärung auf einer Sitzung über die Arbeit der agrar-industriellen Verbände der Region Witebsk ab.

"Wir haben bei der letzten Schaltkonferenz ausführlich über die strategische Bedeutung der diesjährigen Erntekampagne für Belarus gesprochen. Es wurden Probleme und Fragen aufgeworfen (davon gab es viele in den Gebieten Witebsk, Gomel, Mogiljow). Es wurden konkrete Lösungswege bestimmter Probleme erarbeitet", erinnerte Alexander Lukaschenko.

Auch vor dem Ministerium für Landwirtschaft und Lebensmittel und vor der gesamten Machtvertikale – von einem einzelnen Gouverneur bis zu Kreisleitern – wurden Aufgaben gestellt.

"Natürlich werden wir alles bereitstellen, was wir für den heimischen Markt und für den Bedarf an Viehfutter benötigen. Wir werden das alles produzieren. Wir werden Menschen und Tiere ernähren. Aber angesichts des akuten Defizits auf dem globalen Lebensmittelmarkt ist die aktuelle Lage eine Chance für unsere Landwirtschaft, ein neues Exportniveau zu erreichen", sagte der Präsident. „Bei Exporten geht es nicht nur um den Verkauf. Wir lassen sich Menschen auf unseren Märkten an unsere Produkte gewöhnen: auf neuen Märkten, alten Märkten, vor allem aber auf neuen Märkten. Gewöhnt sich ein Mensch an belarussische Waren, schmeckt sie, antastet und mitbekommt, dass sie gut sind, gewinnen wir ihn immer für uns", so Präsident Lukaschenko.

Um diese Chance in vollem Umfang zu nutzen, sei es notwendig, sich nicht auf Rohstoffe, sondern auf Herstellung der Fertigprodukte mit hohem Mehrwert zu konzentrieren, betonte das Staatsoberhaupt. „Und wir haben uns mit diesen Fragen zu befassen, auch jetzt, wenn die Erntekampagne läuft und keine Zeit dafür zu sein scheint", fügte er hinzu. „Während der Erntesaison gibt es keinen freien Tag. Jeder Tag, jede Stunde sind von Wert. Wir haben ordentlich und pünktlich aufzuräumen. Ich sage das wie ein Bauer: Wir brauchen die 50 %-Marke überschreiten. Sobald wir die 50 %-Marke überschreiten, geht es psychologisch und finanziell leichter. Und das erfordert Disziplin und Verantwortung von jedem Einzelnen“, so Alexander Lukaschenko.

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