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23 Januar 2024, 12:54

Lukaschenko genehmigt Beschlüsse zum Schutz der Staatsgrenze im Jahr 2024 

MINSK, 23. Januar (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat heute Beschlüsse zum Schutz der Staatsgrenze auf Land und in der Luft für das Jahr 2024 genehmigt. 

Generalmajor Konstantin Molostow, Vorsitzender des Staatlichen Grenzkomitees, sagte in seinem Bericht, dass alle Befehle und Anweisungen des Staatsoberhauptes an den belarussischen Grenzdienst im Jahr 2023 erfüllt worden sind. Die Situation an der Staatsgrenze bleibt stabil angespannt, aber gleichzeitig berechenbar und kontrollierbar. 

Nach der Entgegennahme des Berichtes genehmigte das Staatsoberhaupt die Beschlüsse zum Schutz der Staatsgrenze für das Jahr 2014.

Im Jahr 2024 werden die Behörden beim Schutz der Staatsgrenze folgende Schwerpunkte setzen: Aufklärung und Unterbindung von Herausforderungen und Bedrohungen der nationalen Interessen von Belarus im Grenzraum; Gewährleistung der visafreien Reisen für lettische, litauische und polnische Bürger; Verbesserung der technischen Ausstattung der Staatsgrenze.

Der Bau und die Inbetriebnahme neuer Anlagen und Objekte der Grenzinfrastruktur, die Weiterentwicklung und Ausstattung von Manövriergruppen mit modernen Waffen und Ausrüstungen werden fortgesetzt. Hohe Priorität werden Maßnahmen zur Kampf- und Berufsausbildung von Grenzdienstbehörden, Ausstattung mit Lehrmaterial und Ausbildung von Offizieren haben.


Was den Schutz der Staatsgrenze im Luftraum anbelangt, so sagte Viktor Gulewitsch, Generalstabschef der Streitkräfte, Erster Stellvertretender Verteidigungsminister, dass eine Gruppierung von Luftstreitkräften der NATO-Länder in der Nähe der belarussischen Staatsgrenze stationiert wird. Dies geschah u.a. im Rahmen der Operation Safe Podlasie. Natürlich habe eine solche Präsenz Auswirkungen auf den Schutz der belarussischen Staatsgrenze im Luftraum, erhöhe die Risiken und Herausforderungen, betonte der Generalstabschef.

„Die belarussischen Streitkräfte ergreifen zusätzliche Maßnahmen zum Aufbau des Radarfeldes, bauen funktechnische Truppen aus, setzen verstärkte Mittel der elektronischen Kriegsführung ein u.s.w.“, sagte er.

Nach Angaben des Generalstabschefs bleibt die Zahl der Provokationen im Luftraum auf demselben Niveau. Gleichzeitig erhöht die Ausstattung belarussischer Truppen mit neuen Ausrüstungs- und Waffenmustern, die sowohl im Inland hergestellt als auch aus Russland importiert wurden, die Fähigkeit der Luftstreitkräfte und der Luftverteidigungskräfte, sowohl Provokationen als auch mögliche zufällige Grenzverletzungen aufzudecken. „Wir können sie aufspüren, dokumentieren und gegenüber den Nachbarländern, die sie hoffentlich nicht absichtlich, sondern versehentlich begehen, geltend machen“, sagte Viktor Gulewitsch.

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