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25 Januar 2021, 14:16

Lukaschenko genehmigt Einführung biometrischer Dokumente

Während der Beratung
Während der Beratung

MINSK, 25. Januar (BelTA) – Der belarussische Präsident, Alexander Lukaschenko, hat die Einführung biometrischer Dokumente im Land im Ganzen eingenommen. Einzelne Momente sollen aber nachgearbeitet werden. Das wurde im Anschluss an die Beratung beim Staatschef bekannt, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

Das Datum, an dem diese Dokumente ausgestellt werden, steht noch nicht fest. Sie wird dem Präsidenten in einem Erlassentwurf vorgeschlagen, wenn alle Nuancen berücksichtigt sind.

„Das System des Innenministeriums ist bereits bereit, biometrische Dokumente auszustellen. Aber der Präsident wies auf weitere Probleme hin, die noch gelöst werden müssen. Der Schutz persönlicher Daten ist heute das Thema Nummer eins. Der Schutz der persönlichen Daten in jenen biometrischen Dokumenten, deren Einführung geplant ist, ist ziemlich hoch. Was die Frist für ihre Einführung betrifft, so wird sie zusätzlich auf der Grundlage des Umfangs (der erforderlichen Verbesserung – Anm. BelTA) und nach einer Koordinierungssitzung mit allen betroffenen Regierungsstellen festgelegt. Darüber hinaus wird der Erlass das Datum der Ausstellung von biometrischen Dokumenten bestimmen“, erzählte Innenminister Iwan Kubrakow nach dem Treffen.

Laut Leiter des Innenministeriums wurde vor allem auf die Bequemlichkeit der Bevölkerung bei der Erlangung und Nutzung biometrischer Dokumente geachtet. Iwan Kubrakow erklärt, dass auch nach der Ausstellung von Dokumenten neuen Typs alle bisherigen Pässe der Bürger für ihre Gültigkeitsdauer gültig sein werden. Darüber hinaus ist einer der Vorschläge, das System leicht zu modifizieren, so dass ein und dasselbe Dokument sowohl innerhalb des Landes als auch bei Reisen ins Ausland verwendet werden kann. „Unter Berücksichtigung der Abkommen anderer Länder wird daran gearbeitet, nur eine ID-Karte oder ein einziges Dokument zu haben, das für Reisen ins Ausland und für den Gebrauch im Land gilt“ erklärte der Innenminister.

Wie BelTA bereits berichtet hat, wird Belarus voraussichtlich eine biometrische ID-Karte für die Verwendung innerhalb des Landes sowie den Pass für die Reisen ins Ausland ausstellen.

ID-Karte ist eine kleine Plastikkarte mit einem Foto und grundlegenden persönlichen Daten des Besitzers. Die visuellen Informationen ähneln den Daten, die heute im Pass stehen - vollständiger Name, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit, Geschlecht, Nummer, Art und Gültigkeit des Dokuments, Unterschrift des Besitzers. Alle weiteren Informationen (z.B. Meldeort, Daten zu Kindern, Heirat) sind online mit dem Dokument verknüpft. Sie kann mit Hilfe eines speziellen Terminals gelesen werden. Personen, die die ID-Karte erhalten, bekommen automatisch eine digitale Signatur mit 10 Jahren Gültigkeit und einen persönlichen E-Account. Ab dem Zeitpunkt der Erstellung hat der Account den Status „inaktiv“, bis die Person es mit der ID- Karte aktiviert. Es werden alle Informationen mit der Historie der Verwendung dieses Accounts angezeigt.

Mit der ID-Karte werden alle in elektronische Form umgewandelten Dienstleistungen und Verwaltungsvorgänge verfügbar sein.

ID-Karte ist ein internes Ausweisdokument. Für Reisen ins Ausland ist zusätzlich ein biometrischer Reisepass erforderlich. Dabei handelt es sich um ein biometrisches Dokument in Form eines Passbuchs mit einem integrierten Chip, der ein elektronisches Mittel zur biometrischen Identifizierung enthält.

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