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20 Februar 2024, 18:09

Lukaschenko hat geheime Informationen preisgegeben, warum Belarus in den Krieg hineingezogen werden soll 

MINSK, 20. Februar (BelTA) - Belarus soll mit allen Mitteln in den Krieg hineingezogen werden. Solche Geheimdienstinformationen hat der Präsident von Belarus Alexander Lukaschenko in der erweiterten Besprechung mit Machtministern zum Thema Nationale Sicherheit.

"Man will uns mit allen Mitteln in diesen Krieg hineinziehen. Wir haben geheime Informationen in unseren Händen. Wir wissen genau, was der Generalstabschef eines der führenden NATO-Mitgliedsländer darüber denkt: "Wir konnten Belarus nicht in den Konflikt hineinziehen. Eine aktive Beteiligung von Minsk am Krieg würde das Regime von A. Lukaschenko in Belarus untergraben. Diese Möglichkeit bleibt noch offen," sagte der Präsident.

"Und die Polen jaulen: 'Der Krieg in der Ukraine gibt ihnen die Möglichkeit, das belarussische Regime zu ändern.' Das heißt unseren Flüchtigen. Das ist ein Zitat", sagte der belarussische Staatschef.

Seiner Meinung nach steckt hinter diesen Wortspielen der Wunsch, endlich ihre langjährigen territorialen Ambitionen zu befriedigen: "Ich habe es bereits erwähnt, aber ich werde es noch einmal wiederholen. In Europa glaubt man, dass es (wörtlich) als Ergebnis dieses Krieges territoriale Veränderungen geben sollte. Polen hat einen Rechtsanspruch auf einen Teil des heutigen Belarus. Und das demokratische Belarus sollte als Ausgleich einen Teil des Territoriums des besiegten Russlands erhalten". Das ist die ganze Strategie. Das war in einer geschlossenen Sitzung der Führer von "Falken". Das ist ihre Strategie - Belarus und Russland eine umfassende Niederlage beizubringen und sich dann um die Territorien und andere Dinge zu kümmern. Sie können sich vorstellen, was für ein Chaos, was für ein Massaker sich in diesen Gebieten dann abspielen würde."

"So werden die Voraussetzungen für eine neue Neuaufteilung des europäischen Kontinents geschaffen. Und unsere Flüchtigen träumen davon, an diesem Prozess teilzuhaben. Territoriale Neuverteilung - das war in den Verhandlungen mit unseren Flüchtigen – Tichanowskaja, Latuschko und Co. Das wurde mit ihnen (den Vertretern des Westens - Anm. von BelTA) ausgehandelt", sagte Alexander Lukaschenko.

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