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26 Oktober 2021, 15:48

Lukaschenko hat nichts gegen Stromexporte nach Litauen und in die Ukraine

LIDA, 26. Oktober (BelTA) – Präsident Alexander Lukaschenko hat nichts gegen belarussische Stromexporte nach Litauen und in die Ukraine. Das sagte er heute beim Besuch des Zentralen Kreiskrankenhauses in Lida.

„So sind die Zeiten heute. Zum Glück, zu unserem Vorteil. Aber wir wollen die Situation nicht missbrauchen. Das ist nicht meine Art. Ich auf dem Land aufgewachsen, und im Dorf ist jeder für jeden da“, sagte das Staatsoberhaupt. „Natürlich könnten wir morgen unsere Grenzen schließen und keinen Strom nach Litauen liefern. Die EU versorgt doch Litauen mit Strom, verglichen mit Belarus - zum 10-fachen Preis. Aber uns tun die Menschen leid. Sie sind unsere Nachbarn. Gestern noch lebten wir in einem Land. Oder die Ukraine. Dort wohnen unsere Menschen – früher wie heute. Sie befinden sich in einer schwierigen Notlage.“

„Mir tun die Menschen leid. Als der Premierminister mir kürzlich sagte, dass man uns um Strom bittet, sagte ich: Na gut, wir müssen den Menschen helfen“, erzählte das Staatsoberhaupt. Er bedauerte aber, dass die ukrainische Staatsführung zu sehr von den USA und ihrer Finanzhilfe abhänge.

Belarus besitze freie Kapazitäten, produziere Strom und habe die Möglichkeit, den leidenden Nachbarstaat mit Energie zu versorgen. „So handeln die Slawen. Das ist christlich. Wir wollen niemanden bestrafen“, sagte er.

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