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02 Dezember 2020, 15:18

Lukaschenko: Internationale Ordnung rutscht in kontrolliertes Chaos ab

MINSK, 2. Dezember (BelTA) – Die internationale Ordnung rutscht in das kontrollierte Chaos ab. Das erklärte der belarussische Präsident, Alexander Lukaschenko, heute in der Sitzung des Rats der kollektiven Sicherheit der OVKS, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

Der Staatschef stellte fest, dass die СОVID-19-Pandemie nicht nur Probleme der internationalen Zusammenarbeit erschwerte, sondern auch die Verschärfung der sozialen Konflikte provozierte. In der ganzen Welt hat es beispiellose Massenunruhen gegeben. Als Beispiel nannte der Präsident die Unruhen in den USA und in den europäischen Ländern, die seiner Meinung nach bis vor kurzem als supererfolgreiche und fast beispielhafte „Demokratien“ galten.

„Es ist bereits klar, dass dies keine spontane Manifestation von Unzufriedenheit ist, wie die Medien darzustellen versuchen. Die internationale Ordnung rutscht in das kontrollierte Chaos ab. Auf der Hand liegt eine gut durchdachte und gezielte Tätigkeit der globalen Spieler, die manchmal mit nichts, auch nicht mit den Interessen ihrer eigenen Völker, rechnen“, unterstrich Alexander Lukaschenko.

„Es ist offensichtlich, dass es in der westlichen Gesellschaft kein universelles Gleichgewicht zwischen bürgerlichen Freiheiten und nationalen Sicherheitsinteressen gibt. Vielleicht ist dies das Ergebnis der zunehmend ungehinderten Auferlegung von Doppelstandards im internationalen öffentlichen Bewusstsein. Einerseits wird die extrem harte Reaktion der westlichen Behörden auf die Proteste und die allgemein unpopuläre Staatspolitik von ihnen als objektive Notwendigkeit dargestellt. Andererseits werden die Maßnahmen anderer Länder zur Gewährleistung einer stabilen Entwicklung, zur Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung als Diktatur und Despotismus dargestellt. Obwohl diese Maßnahmen sind kleiner als ihre eigenen“, sagte der belarussische Staatschef.

„Unter den Bedingungen dieser ungleichen Koordinatensysteme sind die Manipulation von Menschen, die Anwendung von hybriden Einflüssen und Technologien der sogenannten Farbrevolutionen alltäglich geworden. Außerdem gibt es hier keine Farbrevolutionen, es sind gewöhnliche Aufruhre“, fügte Alexander Lukaschenko hinzu.

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