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Präsident
08 Dezember 2022, 15:25

Lukaschenko ist in Bischkek eingetroffen. In kirgisischer Hauptstadt findet EAWU-Gipfel statt

BISCHKEK, 08.Dezember (BelTA) - Der Präsident von Belarus, Alexander Lukaschenko, ist zu einem Arbeitsbesuch in Kirgistan eingetroffen. Der Flug Nummer Eins ist auf dem internationalen Flughafen „Manas“ gelandet.

In Bischkek wird Alexander Lukaschenko an einer Sitzung des Obersten Eurasischen Wirtschaftsrates teilnehmen. Auf der Tagesordnung des Gipfels stehen etwa zwanzig Punkte. Die Staatschefs der EAWU-Länder wollen die Entwicklung von Kooperationsindustrieprojekten, Bildung gemeinsamer Märkte, Arbeit zur Beseitigung von Hindernissen und Barrieren im gegenseitigen Handel, die Schwerpunkte der internationalen Aktivitäten für 2023 und andere Themen erörtern.

Die Amtsveranstaltungen des EAWU-Gipfels sind für den 9. Dezember geplant. Zuvor werden jedoch die Präsidenten von Belarus und Kirgistan ein bilaterales Treffen abhalten. Alexander Lukaschenko und Sadyr Japarow werden am Abend des 8. Dezember zu einem informellen Abendessen zusammenkommen.

Kirgistan ist ein bewährter Partner von Belarus in Zentralasien. Wie Andrej Stratschko, der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter von Belarus in Kirgistan, sagt, habe der Handelsumsatz zwischen den beiden Ländern im vergangenen Jahr fast 100 Millionen US-Dollar erreicht, wovon 88 % auf belarussische Exporte entfallen seien. Im Jahr 2022 könnte diese Zahl um das Anderthalbfache wachsen.

"Auch in diesem Jahr arbeiten wir sehr erfolgreich zusammen, das Exportwachstum hält an. In diesem Jahr zeichnet sich jedoch ein Trend ab (etwas, das wir seit langem anstreben): Unser Export nach Kirgistan ist nach wie vor führend beim Handelsumsatz, aber die Lieferungen aus Kirgistan nach Belarus haben auch zugenommen. Kirgistan ist unser zuverlässiger und freundlicher Partner, und wir wünschten immer, dass nicht nur wir verkaufen können, sondern auch sie ihre Exporte in unser Land steigern würden. Es handelt sich um Trockenfrüchte, Wolle und vor allem um Heizkörper, die wir in unserer Industrie verwenden", so der Diplomat.

Heute bemühen sich die Länder nicht nur um die Entwicklung des Handels, sondern auch um die Schaffung gemeinsamer Produkte. Zu den Projekten für nahe Zukunft gehören der Aufbau einer Montageproduktion von Transformatoren zusammen mit dem Minsker Elektrotechnischen Werk und von Aufzügen zusammen mit „Mogilevliftmash“.

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