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Präsident
12 August 2021, 14:43

 Lukaschenko: Kein COVID-19-Impfzwang in Belarus

WITEBSK-KREIS, 12. August (BelTA) — Niemand darf in Belarus zur COVID-19-Impfung gezwungen werden, kündigte heute Alexander Lukaschenko bei einer Besprechung an.

«Der indische Stamm ist schon bei uns genau so wie weltweit festgestellt. Wir haben mit dem Gesundheitsminister dieses Thema schon besprochen. Wir haben bestimmte psychologische Maßnahmen und Heilmaßnahmen vorgenommen. Wir haben darauf gewartet und waren schon vorbereitet. Unsere Erwartungen bestätigen sich.  Wie viele neue Stamme erscheinen noch in Zukunft, weiß niemand. Deswegen habe ich mehrere Male gesagt und wiederhole noch einmal: Die Impfung ist auch eine Hauptaufgabe“, sagte der Präsident.

Alexander Lukaschenko wies darauf hin, dass die Impfung keine totale Sicherheit garantiert. „Aber das, dass die Impfung die Krankheit abschwächt, ist eine fast unumstrittene Tatsache“, so das Staatsoberhaupt.

Betreffend die Impfung selbst unterstrich der Präsident, dass alle Menschen für ihre Gesundheit verantwortlich seien, sie müssen aber verstehen, dass sie auch andere anstechen könnten. Und nämlich das bedeute kollektive Verantwortung.

„Wir wissen aber nicht alles. Ich möchte nicht, dass wir verrückt werden. In diesem Zusammenhang bitte ich um keinen  Impfzwang. Nur freiwillige Impfung!“, kündigte das Staatsoberhaupt an.

Zugleich wies er auf die bestimmten Berufsgruppen hin, die zur Impfung gebeten werden sollten. Er hat dabei die Ärzte und medizinisches Personal, Mitarbeiter der Supermärkte, Apotheken, Sozial- und Pflegearbeiter gemeint.  

Alexander Lukaschenko sagte, dass es in Belarus schon über eine Million ohne irgendwelchen Zwang völlig geimpft ist. Rund zwei Millionen haben die erste Gabe bekommen, sehr viele schon Korona überstanden und dadurch natürliche Immunität erworben.  

Das Staatsoberhaupt machte darauf aufmerksam, dass es in Belarus russische und chinesische Impfstoffe geben und es wurde vorgeschlagen, über Polen noch eine westliche Vakzine einzuführen, damit die Menschen eine Auswahl hätten.  Laut Präsident liefert das einheimische Unternehmen „Belmedpreparaty“ wöchentlich 90 000 Gaben Sputnik-V.  
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