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MINSK, 30. Januar (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko äußerte sich während eines Gesprächs mit der Belegschaft des Unternehmen „Planar“ zum derzeitigen schneereichen Winter und zur Reaktion jener, die auf TikTok ihre Unzufriedenheit mit der Arbeit der kommunalen Dienste äußern.
„Da steht noch eine weitere Runde der Abkühlung bevor. Solche Fröste bis zu 30 Grad wird es nicht mehr geben, aber es ist trotzdem kalt“, sagte Alexander Lukaschenko.
„Gleichzeitig ist es sehr wichtig, dass die Kinder spüren, was ein echter verschneiter Winter ist“, so der belarussische Staatschef.
Dabei bemerkte das Staatsoberhaupt, dass er die Reaktion einzelner Personen sieht, die auf TikTok ihre Unzufriedenheit mit der Arbeit der kommunalen Dienste äußern. „Es gibt ein paar Einzelne, aber das ist die Gesellschaft. Lassen sie sie schreiben, sie haben diese Möglichkeit“, betonte der Präsident.
Alexander Lukaschenko sagte, dass er auf bestimmte Mitteilungen auf TikTok reagiert, wenn geschrieben wird, dass irgendwo jemandem Unrecht getan worden ist. Doch bei näherer Überprüfung stellt sich häufig heraus, dass dies bei weitem nicht der Wahrheit entspricht. „Jemand hat etwas absichtlich hingeschrieben... Wir beginnen zu prüfen. Und Überprüfungen kosten Geld. Wir geben Geld aus, aber es stellt sich heraus, dass es nicht wahr ist. Oder es gab diesen Vorfall überhaupt nicht“, fügte er hinzu.
Es wurde festgestellt, dass ein Teil der Beschwerden über die Arbeit der kommunalen Dienste damit zusammenhängt, dass jemandem auf dem Hof der Platz für sein Auto nicht geräumt wurde. Alexander Lukaschenko betonte, dass es die Verantwortung jedes Einzelnen ist, den Platz um sein Auto von Schnee zu räumen.
„Das Schlimmste für mich wäre - Gott bewahre - wenn das passieren würde, was in der Ukraine geschieht. Ich spreche nicht vom Krieg und so weiter. Dort frieren die Menschen. Draußen ist es ihnen in einem normalen Zelt (nicht einmal einem militärischen, sondern einem Touristen-Zelt) wärmer als im Haus. Das ist eine Katastrophe“, erklärte das Staatsoberhaupt.
