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28 Juli 2022, 12:00

Lukaschenko: Können sich Menschen nicht selbst versorgen, darf man von keiner Souveränität sprechen

MINSK, 28. Juli (BelTA) – Können sich die Menschen nicht selbst mit Lebensmitteln versorgen, darf man von keiner Souveränität und Unabhängigkeit sprechen. Aus diesem Grund widmet Belarus der Entwicklung des agrar-industriellen Komplexes größere Aufmerksamkeit, sagte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko bei einem Treffen mit Dmitri Machonin, Gouverneur der russischen Region Perm.

Das Staatsoberhaupt wies darauf hin, dass in Belarus die Landwirtschaft aufrechterhalten sei, weil es unter anderem darum ginge, die Menschen mit Produkten und Lebensmitteln zu versorgen. Seiner Meinung nach bestand nach dem Verfall der Sowjetunion das Problem darin, dass es an vielem einschließlich Lebensmittel fehlte: „Wenn die Menschen nicht ernährt werden und sich nicht selbst versorgen können, darf man von keiner Souveränität, Unabhängigkeit und Existenz im Allgemeinen sprechen.“

Alexander Lukaschenko hat dem Gouverneur der Region Perm angeboten, bei Bedarf einschlägige Erfahrungen und Know-How angefangen mit Milchviehanlagen, Mastbetrieben und Geflügelfarmen weiterzugeben. "Was immer Sie wollen, sind bereit, es für Sie zu verwirklichen", versicherte Alexander Lukaschenko.

Das Staatsoberhaupt merkte an, dass es sich die Zusammenarbeit mit der Region Perm genauso wie mit Sachalin oder der Region Amur lohne. Er machte auf die Landwirtschaft und besonders auf den landwirtschaftlichen Maschinenbau aufmerksam.

Alexander Lukaschenko wies auch darauf hin, dass die Behörden der Region Perm ein Agrarforum in der Region veranstalten wollen. Die belarussische Seite sei bereit, sich zu engagieren und zu helfen, da sie über langjährige Erfahrungen mit der internationalen Ausstellung „Belagro“ verfüge. "In dieser Hinsicht sind wir bereit, mit Ihnen zusammenzuarbeiten und uns an der Organisation und Durchführung des Forums zu beteiligen", sagte der belarussische Präsident.

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