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16 August 2022, 11:50

Lukaschenko: Landwirtschaft braucht Diktatur

KREIS SMOLEWITSCHI, 16. August (BelTA) – Die Landwirtschaft brauch eine stärkere Disziplin, so eine Erklärung hat Alexander Lukaschenko beim Besuch zum Forschungszentrum für Landbau der Nationalen Akademie für Wissenschaften von Belarus abgegeben.

Alexander Lukaschenko wies darauf hin, dass es für eine gute Ernte wichtig sei, die Technologien strikt zu befolgen, was mancherorts immer noch nicht der Fall sei, unter anderem wegen des nachlässigen Umgangs mit den Ergebnissen der gemeinsamen Arbeit. Er machte darauf aufmerksam, dass die private Landwirte eine andere Einstellung zu ihrem Getreide hätten.

"Man braucht eine Diktatur. Und wir haben sie, so schalten wir sie ein", äußerte sich der Präsident im übertragenen Sinne. „Wollen wir auch die Verwaltungsressourcen dafür nutzen und die Leute fachgerecht und tüchtig arbeiten zu lassen. Das ist die höchste Zeit tüchtig zu arbeiten“, so der Präsident.

Auf den Feldern des Forschungszentrums für Landbau kam als erstes der Anbau von Leguminosen zur Sprache. Die Lupine beispielsweise ist eine eiweißreiche Pflanze, die für die Tierernährung extrem wichtig ist. Alexander Lukaschenko fragte Wissenschaftler und Beamte nach den Entwicklungsaussichten in diesem Bereich. Außerdem handelte es sich um die Importsubstitution.

Eine weitere Futterpflanze ist Luzerne. Das Staatsoberhaupt wurde auch über den Anbau und die Verwendung dieser Pflanze informiert. Sojabohnen werden in Belarus praktisch nicht angebaut, allerdings wird die Sojabohnenernte auch angebaut.

Alexander Lukaschenko hörte sich die Berichte über die Vorteile dieser und anderer Kulturen aufmerksam an und wies an, die vorgeschlagenen Ansätze nächstes Jahr auf den Versuchsfeldern des Präsidenten zu testen.

"Wir sollten es versuchen. Es ist notwendig zu sehen. Wenn es umsetzbar ist, werden wir es schneller verwirklichen", betonte der Staatschef.

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