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08 August 2022, 11:15

Lukaschenko: Metallwalzwerk in Miory ist jetzt staatliches Unternehmen

MIORY, 08. August (BelTA) - Das Metallwalzwerk in Miory ist jetzt ein staatliches Unternehmen. Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko gab diese Erklärung ab, indem er sich mit der Belegschaft des Metallwalzwerks in Miory unterhielt.

Alexander Lukaschenko hat hingewiesen, dass alle vom Werk angesammelten Schulden durch den Staat übernommen werden. „Der Staat hat viele Gelder investiert. Wir waren gezwungen, diese Schulden zurückzuzahlen“, so das Staatsoberhaupt.

Ihm zufolge haben die früheren Eigentümer des Werkes dem Unternehmen noch während der Bauphase viel Geld gestohlen. "Wo ist dieses Geld? Das ist die Hauptfrage an diejenigen, die jetzt in Haft sind", sagte der Präsident.

"Wir lassen keinen von euch beleidigen, damit ihr in Ruhe arbeiten könntet", sagte Alexander Lukaschenko vor den Arbeitern des Werks.

Alexander Lukaschenko erinnerte daran, dass die Regierung das Projekt unterstützte, als beschlossen wurde, ein neues Werk in Miory unter Beteiligung eines privaten Investors zu bauen. Schließlich hätte ein solches Unternehmen zur Entwicklung des Kreises beigetragen. Doch die Eigentümer hielten ihr Versprechen nicht ein, störten die Inbetriebnahmebedingungen und begannen, Mitarbeiter zu entlassen. Außerdem erwiesen sie sich als unehrlich.

Schließlich hat sich der Staat eingemischt, und die Anlage konnte endlich aus dem Stillstand herauskommen und ihren Betrieb aufnehmen.

"Ihr Leiter ist ab heute ein vollwertiger Geschäftsführer. Kein Konkursverfahren, keine Produktionen: Alles Mögliche hat man ersonnen. Ab heute funktioniert das Werk als belarussisches Staatsunternehmen. Da die Privatunternehmen ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen sind, ist der Betrieb beschlagnahmt worden", sagte der Präsident.

Alexander Lukaschenko hat hingewiesen, dass alle vom Werk angesammelten Schulden durch den Staat übernommen werden. „Der Betrieb funktioniert jetzt als ein belarussisches Werk in Miory. Ab heute habt ihr einen Generaldirektor. Das kann innerhalb von zwei Tagen rechtmäßig geregelt werden. Kein Konkursverfahren. Ihr seid nicht pleite. Ein tolles Unternehmen. Man muss arbeiten“, unterstrich er noch einmal.

„Wir haben viel Geld investiert. Wir waren gezwungen, eure Schulden zurückzuzahlen“, fügte der Präsident hinzu.

Ihm zufolge haben die früheren Eigentümer der Anlage dem Unternehmen während der Bauphase viel Geld gestohlen. Zuvor war berichtet worden, dass der Investor rund 400 Millionen Euro ins Werk investiert hat. "Diese Anlage kann nicht so viel kosten. Wir können das in erster Näherung sehen. Diejenigen, die versprochen hatten, dieses Werk zu bauen, nahmen also Kredite bei Banken auf, bestellten, brachten die Ausrüstung und bauten das Werk. Das ist teuer. Wo ist das Geld? Das ist die wichtigste Frage für diejenigen, die heute in Haft sind", hat der Präsident hingewiesen.

Alexander Lukaschenko betonte, dass jeder, der in ein Strafverfahren verwickelt ist, den dem Staat und der Bevölkerung zugefügten Schaden ersetzen soll. "Haben sie das nicht mitbekommen, werden sie früher oder später gefragt werden, wo und wie viel sie gestohlen haben", machte das Staatsoberhaupt aufmerksam.

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