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Präsident
20 Juli 2021, 17:26

Lukaschenko: Mit Verrätern werden wir nicht zimperlich umspringen

MINSK, 20. Juli (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat in der heutigen Besprechung mit den belarussischen Diplomaten zu den aktuellen Prioritäten der belarussischen Außenpolitik gesagt, dass der Staat mit seinen Verrätern nicht zimperlich umspringen wird.

„Ich sage Euch als Mann zu Mann: mit Verrätern springen wir nicht gerade zimperlich um. Zieht für Euch eigene Schlüsse. Ich wende mich an jene, die sich noch „im Wald herumirren.“ Wer dem hohen Rang des Diplomaten nicht gerecht wurde, dem wurde der hohe Status aberkannt. So wird es auch bleiben. Hart, aber fair,“, sagte der Staatschef.

„Jedes Mal, wenn ein neuer Diplomat zum Botschafter ernannt wird, sagt der Außenminister, bei den Diplomaten handelt es sich nur um die besten Leute. Aber ich frage mich heute: Wollen einige von Euch aussitzen oder abwarten, bis sich der Sturm gelegt hat? Eines ist klar: So wird es weiter nicht gehen. Entweder seid Ihr mit dem Volk, mit dem Land, mit dem Präsidenten, den Ihr im Ausland repräsentiert und der Euch ins Ausland schickt. Oder das Land braucht Euch nicht mehr… Verzeiht mir meine Offenheit! Es werden neue Menschen kommen, denen die Begriffe „Vaterland“ und „Unabhängigkeit“ etwas bedeuten. Ich weiß, dass sich viele Diplomaten der in den Telegram-Kanälen und den Auslandsmedien angekurbelten Hysterie erlegen waren. In keiner anderen Behörde hat es in der letzten Zeit so viele Turbulenzen gegeben als im diplomatischen Dienst.“

Der Staatschef erinnerte daran, dass sich einige Botschafter offen auf die Seite der Rebellen gestellt haben. Das sind ehemalige Botschafter in Argentinien, Spanien, der Slowakei, Lettland, ehemalige Leiter der diplomatischen Vertretungen in der Schweiz und Dubai. Oder Pawel Latuschko, der 17 Jahre in seiner 21-jährigen diplomatischen Karriere im Ausland verbracht hat.

„Andererseits“, sagte der Staatschef, „haben viele Diplomaten und Botschafter alles getan, um ihr Land zu verteidigen. Sie traten vor Journalisten und gaben Kommentare, sie halfen Belarussen bei der Heimkehr. Das waren belarussische Botschafter in Russland, in der Ukraine, in Indien, Indonesien, Ägypten usw.“, sagte er.

„Es gab aber solche, die lieber in den stillen Kabinetten ihrer Botschaften aussitzen wollten. Ich warne Euch: Das wird nicht mehr klappen“, fügte der Staatschef hinzu.

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