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05 Januar 2024, 12:40

Lukaschenko nennt Hauptforderungen an die Bewerber um das Qualitätszeichen

MINSK, 5. Januar (BelTA) – Waren, die das belarussische Qualitätszeichen erhalten, sollen einwandfrei und auf den internationalen Märkten wettbewerbsfähig sein. Das erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko im Anschluss an die heutige Besprechung im Palast der Unabhängigkeit, die dem Jahr der Qualität 2024 gewidmet war. 

Im Palast wurde die Ausstellung zum Thema „Qualitätszeichen: Traditionen gestern und heute“ organisiert. Ausgestellt werden Produkte der besten Landesunternehmen, die seit den Zeiten der Sowjetunion hohe Qualität bewahrt haben. Zu sehen sind verschiedene Produkte einheimischer Marken - von der Lebensmittelindustrie bis zum Maschinenbau. Die Muster lassen sich in zwei Kategorien einteilen: diejenigen, die mit dem Qualitätszeichen der UdSSR ausgezeichnet wurden, und die Produkte, die im Jahr 2024 das moderne staatliche Qualitätszeichen der Republik Belarus erhalten werden. MAZ- und MTZ-Maschinen beispielsweise - der Lastwagen MAZ-53352 und der Traktor MTZ - gehörten zu den ersten, die in der Sowjetzeit das Qualitätszeichen erhielten. Nun haben auch diese Unternehmen angeboten, ihre Produkte mit dem Qualitätszeichen des modernen Belarus zu versehen. Zu den Bewerbern gehören Fahrzeuge von BelAZ, Motoren des Minsker Motorenwerks, Horizont-Fernseher, Hightech-Produkte von Integral, Gomselmasch-Mähdrescher, Süßwaren der Fabrik Kommunarka, Miclhprodukte von Molotschny gostinez, Stoffe von Kamwol und Kleidung von Switanak.











Alexander Lukaschenko besichtigte die Ausstellung, sprach mit der Regierungsleitung und mit den Unternehmern. Es wurde festgestellt, dass die Liste der Produkte, die sich um das staatliche Qualitätszeichen bewerben können, keineswegs geschlossen ist, sondern dass sowohl die derzeitigen als auch die künftigen Bewerber zunächst bestätigen müssen, dass ihre Produkte einer solchen Bewertung wirklich würdig sind. Diese Forderung wurde vom Staatsoberhaupt wiederholt hervorgehoben. „BELAZ, MTZ, MAZ und so weiter - sie können nicht darauf verzichten, ein Qualitätszeichen für einige ihrer Waren zu haben. Aber dieses Produkt muss einzigartig sein, es muss auf den internationalen Märkten wettbewerbsfähig sein“, sagte er. „Die Technik muss einwandfrei sein. Wir werden sie prüfen. Wir werden nicht einfach ein Gütesiegel auf das Fahrerhaus, die Motorhaube oder die Scheiben stempeln, sonst werden wir unser Land in  Verruf bringen.“

„Wenn wir die Qualität unserer Produkte verbessern, werden wir in der Welt unersetzlich sein. Wir haben alles, und die Qualität ist nicht schlecht. Aber wir müssen besser werden - bis zur Qualitätsmarke“, betonte der belarussische Staatschef. 

Er wies darauf hin, dass man im Falle, wenn einheimische Kapazitäten es nicht erlauben, alle Qualitätstests und Prüfungen ausnahmsweise auch im Ausland durchgeführt werden können. 

Das Thema der Importsubstitution und der Lokalisierung einheimischer Produkte zog sich wie ein roter Faden durch die Besichtigung der Ausstellung. Es ist kein Geheimnis, dass der Sanktionsdruck in einer Reihe von Fällen zu einer raschen Umstrukturierung der Produktionsprozesse und Lieferketten gezwungen hat. Trotz der zeitweiligen Schwierigkeiten veranlasste er die belarussischen Designer, in Zusammenarbeit mit Partnern aus befreundeten Ländern, die Produktion eigener Komponenten aktiver zu entwickeln. Dies gilt zum Beispiel für eine Reihe leistungsstarker Motoren für energiereiche Traktoren und Mähdrescher. Dem Staatschef wurde zugesichert, dass dieses Segment bald mit zuverlässigen einheimischen Produkten versorgt werden wird.

Interessanterweise waren in der Ausstellung des Minsker Motorenwerks ein Foto und eine Notiz des belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko zu sehen, die er im September 1994 bei einem Besuch dieses Unternehmens hinterlassen hatte. „Zum ersten Mal und zum letzten Mal spürte ich: Wir werden den Durchbruch schaffen. Ich bin überzeugt!“ schrieb das Staatsoberhaupt damals.





Bei dem Treffen nach dem Besuch der Ausstellung stellte das Staatsoberhaupt fest, dass es nach den Zerstörungen der 1990er Jahre nicht einfach war, die durch die Arbeit der sowjetischen Bevölkerung geschaffenen Qualitätsstandards zu bewahren, aber es wurde dennoch möglich. „Sie haben das Bild dort gesehen. Dies ist einer meiner ersten Besuche in unseren riesigen Unternehmen. 1994. Damals hatte ich wirklich das Gefühl, dass wir den Durchbruch schaffen würden. Denn die Menschen waren darauf fokussiert. Die Leute waren so in der Klemme, dass es einfach keinen Ausweg mehr gab. Wir haben es geschafft. Heute stellen wir die fortschrittlichsten Muster von Geräten her. Aber ich sage ganz offen: Es fehlt noch an der Qualität“, sagte der Präsident.
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