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13 Oktober 2022, 10:32

Lukaschenko nimmt am CICA-Gipfeltreffen in Astana teil

MINSK, 13. Oktober (BelTA) - Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko nimmt am Gipfeltreffen der Konferenz über Interaktion und vertrauensbildende Maßnahmen in Asien (CICA) in der kasachischen Hauptstadt Astana teil.

Die CICA ist ein internationales Forum, das die asiatischen Länder vereint. Als Ziel definiert die CICA so: Stärkung der Beziehungen und der Zusammenarbeit zwischen den asiatischen und eurasischen Staaten, um Stabilität und Sicherheit in der Region zu gewährleisten. Am Gipfel nehmen mehrere Dutzende Delegationen aus verschiedenen Ländern teil. Seit ihrer Gründung ist die CICA auf 27 Mitgliedsstaaten und neun Beobachterstaaten (einschließlich Belarus) angewachsen und umfasst jetzt mehr als 90% des asiatischen Raums ab.

Auf der Tagesordnung stehen zwei Hauptthemen: der aktualisierte Katalog der vertrauensbildenden Maßnahmen in Asien und die Umwandlung der CICA in eine vollwertige internationale Organisation.

"Die CICA ist ein wichtiger Treffpunkt für Staatsoberhäupter, die einen bedeutenden Teil unseres Planeten repräsentieren. Sie ist eine Plattform zur Erörterung aktueller Themen, die nicht nur die Politik, sondern auch den Handel und die wirtschaftliche Zusammenarbeit betreffen. Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Kriminalität und des Terrorismus und andere Bereiche. Für uns ist diese Plattform sehr wichtig und interessant. Je mehr Belarus an den Aktivitäten verschiedener regionaler und internationaler Integrationsvereinigungen beteiligt ist, desto vorteilhafter wird das für unser Land sein", sagte der Außenminister Wladimir Makej in einem Gespräch mit den Journalisten.

Er sagte, dass die belarussische Seite an der Möglichkeit interessiert sei, spezifische Vereinbarungen in verschiedenen Bereichen zu treffen, einschließlich verschiedener humanitärer, handelspolitischer und wirtschaftlicher Aspekte sowie Fragen im Zusammenhang mit neuen Bedrohungen für die Menschheit.

Der belarussische Botschafter in Kasachstan, Pawel Utjupin, betonte, dass die Umwandlung der CICA in eine vollwertige internationale Organisation derzeit auf der Tagesordnung steht. Obwohl das Treffen etwas mit der SOZ gemeinsam hat, ist es eine weitere alternative Plattform, auf der die Möglichkeit besteht, über aktuelle Themen zu diskutieren und ihre Ansichten zu äußern, auch wenn sie diametral entgegengesetzt sind. "Aber versucht, euch einander zuzuhören. Das Wichtigste in der heutigen Diplomatie ist es, den Dialog fortzusetzen und zu versuchen, sich gegenseitig die Einstellungen zu vermitteln, die sich in jedem einzelnen Land erarbeitet worden sind. Leider erlauben es viele traditionelle Plattformen, obwohl sie einen höheren Status haben, nicht immer, einander zuzuhören und manchmal sogar die Informationen, über die das Land verfügt, zu übermitteln", so der Diplomat.

In diesem Zusammenhang erinnerte er an einige Fälle, in denen Vertreter belarussischer Delegationen unter dem Druck des Westens künstlichen Beschränkungen ausgesetzt waren, einschließlich der Verweigerung von Visa für die Teilnahme an internationalen Veranstaltungen. "Das sind künstliche Beschränkungen, die es nicht geben sollte. Der Wert solcher Foren besteht darin, dass man dabei versucht, komplexe, aber notwendige Lösungen zu ermitteln, um den Frieden, die Stabilität und weiteres nachhaltiges Wachstum zu halten", betonte Pawel Utjupin.

Solche Plattformen, so der Diplomat, zeigen, wie eine echte Demokratie sein sollte, um einen Dialog zu ermöglichen.

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