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15 März 2024, 16:56

Lukaschenko: Präsident muss Beschlüsse der Allbelarussischen Volksversammlung berücksichtigen, aber es ist wichtig, einen Konflikt zu vermeiden 

MINSK, 15. März (BelTA) - Der Präsident muss  Beschlüsse der Allbelarussischen Volksversammlung (AVV) - des mit verfassungsmäßigen Befugnissen ausgestatteten Organs – berücksichtigen. Aber es ist wichtig, einen Konflikt zu vermeiden. Dies erklärte Präsident Alexander Lukaschenko auf der Sitzung anlässlich des 30. Jahrestages der belarussischen Verfassung.
 
"Die AVV ist eine ernstzunehmende verfassungsmäßige Kontrolle des Volkes über alle Prozesse im Lande. Und der Präsident, wer auch immer es sein mag, muss die Entscheidungen der AVV berücksichtigen. Meine Aufgabe ist es, diesen Konflikt zu verhindern. Konflikte hat es in der Geschichte immer gegeben. Und wir dürfen sie nicht zulassen. Ich bin mir sicher, dass wir das mit Ihrer Hilfe schaffen werden. Wir müssen das Land zusammenhalten", sagte der belarussische Staatschef.
 
Alexander Lukaschenko bemerkte, dass die AVV als kollektiver Verstand die beste Entwicklungsoption wählen wird: "Eine Person, wer auch immer sein mag, mit so viel Macht, wie sie jetzt hat... Man muss damit umgehen können. Deshalb muss die AVV, ohne den Präsidenten zu stören, wie ich es der Verfassungskommission aufgetragen habe, genau ihren Platz in unserer Gesellschaftsstruktur finden. Das müssen Sie und ich tun. Darüber werden wir bei der nächsten AVV-Sitzung sprechen."
 
Der Präsident wandte sich auch an die Erfahrenen und forderte sie auf, sich nicht aus dem Prozess zurückzuziehen. "Gehen Sie nicht weg. Wir werden gehen, wenn wir das, was Sie und ich aufgebaut haben, an die Jugend weitergegeben haben", sagte er.
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