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21 März 2019, 11:28

Lukaschenko: Projekte mit Stadler tragen bedeutend zur Aufwertung des Images von Belarus bei

Beim Treffen
Beim Treffen

MINSK, 21. März (BelTA) – Mit der Umsetzung gemeinsamer Projekte in Kooperation mit weltweit agierenden Unternehmen wie Stadler wird das Image von Belarus ernsthaft aufgewertet. Das sagte Präsident Alexander Lukaschenko heute bei den Gesprächen mit dem Generaldirektor der Stadler Rail Group Peter Spuhler in Minsk.

Peter Spuhler und Alexander Lukaschenko
Peter Spuhler und Alexander Lukaschenko

„Wir haben in Belarus ein solides Werk gebaut (CJSC Stadler Minsk). Ihr Unternehmen agiert weltweit und hat Standorte in sehr vielen Ländern. Dass auf ihrer Weltkarte mit Belarus ein neuer Standort entstanden ist und dass das neue Montagewerk Schienenfahrzeuge mit modernster Technologie baut, diese Tatsache wertet das internationale Image von Belarus enorm auf“, sagte Alexander Lukaschenko.

Der Staatschef erinnerte sich an sein erstes Treffen mit Peter Spuhler und eine gemeinsame Zugfahrt. Damals sei er auf die Idee gekommen, sagte er, ein gemeinsames Produktionswerk für Schienenfahrzeuge in Belarus zu bauen. Innerhalb einer kurzen Zeit sei dieser Wunsch in Erfüllung gegangen. Der neue Betrieb sei errichtet worden und habe ohne besondere Schwierigkeiten die Arbeit aufgenommen. „Wir haben uns sehr zügig auf eine Zusammenarbeit geeinigt. Wenn alles in Belarus so schnell vonstatten gehen würde wie die Errichtung des Stadler-Montagewerks, wäre das gar nicht schlecht“, bemerkte der Staatschef.

Teilnehmer des Treffens: Direktor des Minsker Stadler-Montagewerkes Philipp Brunner (in der Mitte) und Stadler-CEO Peter Spuhler
Teilnehmer des Treffens: Direktor des Minsker Stadler-Montagewerkes Philipp Brunner (in der Mitte) und Stadler-CEO Peter Spuhler

Alexander Lukaschenko sagte, er wolle heute über die Perspektiven für die weitere Zusammenarbeit mit Stadler sprechen und auf mögliche Probleme eingehen. „Ich habe von ihrem neuen Zug für die Minsker Metro bereits gehört. Ich glaube, dass während der Probefahrt wir beide unbedingt dabei sein müssen und – wer weiß – vielleicht auch auf weitere interessante Ideen kommen.“

Peter Spuhler bedankte sich beim Staatschef für das Treffen und gab dem gemeinsamen Montagewerk Stadler Minsk eine hohe Einschätzung. „In Fanipol werden heute Schienenfahrzeuge für die GUS und für den Weltmarkt hergestellt. Die Arbeit findet unter sehr harten Wettbewerbsbedingungen statt. Wir haben aktuell Aufträge aus Norwegen, Ungarn und Slowenien“, erzählte Spuhler.

Am Vortag haben die Stadler Rail und die U-Bahn-Gesellschaft Minsk Metro einen vierteiligen Zug für die Minsker Metro präsentiert. Dieses moderne und innovative Schienenfahrzeug ist GUS-weit einzigartig. Der Zug wurde von Stadler Minsk entwickelt und hergestellt. Die Minsker Metro und Stadler haben 2017 einen Vertrag über die Lieferung von 10 Zügen für die Stadt Minsk unterzeichnet. Die ersten 6 Züge sollen 2019 geliefert werden. Die restliche Bestellung (4 Züge) wird gemäß dem Lieferplan 2020 geliefert.

Das Montagewerk Stadler Minsk wurde am 20. November 2014 offiziell eröffnet. Es gehört der Stadler Rail Group, einem führenden Schweizer Hersteller von Schienenfahrzeugen. Das Unternehmen beschäftigt in über 20 Standorten mehr als 7.000 Fachkräfte (einschließlich ZAO Stadler Minsk). Stadler-Standorte befinden sich in der Schweiz, in Deutschland, Ungarn, Polen, Tschechien, Belarus.

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