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04 August 2020, 12:36

Lukaschenko: Rolle eines starken Staates im Leben der Nation ist alternativlos

Alexander Lukaschenko
Alexander Lukaschenko

MINSK, 4. August (BelTA) – Eine Reihe beispielloser Ereignisse bietet die Gelegenheit, die alternative Rolle eines starken Staates im Leben einer Nation zu erklären. Darauf wies der belarussische Präsident, Alexander Lukaschenko, in der Jahresbotschaft an das belarussische Volk und die Nationalversammlung hin, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

„Im Leben jedes Staates und der ganzen Welt geschehen Ereignisse, die die Geschichte präzedenzlos beeinflussen. Das Jahr 2020 war von Anfang an von einer Reihe solcher Ereignisse geprägt. Und heute geben sie uns die Gelegenheit, eine alternative Rolle des starken Staates im Leben der Nation zu erklären“, sagte Alexander Lukaschenko.

Der Präsident bemerkte, dass Hunderttausende von Menschen in der ganzen Welt durch die Pandemie ums Leben gekommen sind, dass die Ölpreise zusammengebrochen sind, dass die Weltwirtschaftskrise zurückgekehrt ist, dass die Welt von einer Welle von Protesten und bewaffneten Konflikten heimgesucht wird und dass die Europäische Union aus allen Nähten geplatzt ist. „Und dies ist erst der Anfang“, sagte er.

„Um zu verstehen, was mit uns geschieht, muss man verstehen, was um uns herum geschieht. Die Welt globalisiert sich, der Grad der gegenseitigen Abhängigkeit zwischen den Staaten nimmt stetig zu. Globale Herausforderungen und Bedrohungen betreffen ausnahmslos alle Staaten, auch Belarus. Auch wenn die Art ihres Ursprungs und ihre Ursachen Tausende von Kilometern von unseren belarussischen Grenzen entfernt liegen“, bemerkte der Staatschef.

Alexander Lukaschenko wies darauf hin, dass sich Belarus im Zentrum Europas befinde und ein vollwertiger Teilnehmer aller internationalen Prozesse sei. Das Land sei durch die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen mit allen Regionen der Welt verbunden. „Deshalb müssen wir die heutige Situation im Kontext der internationalen Beziehungen betrachten. Für uns ist es offensichtlich, dass die Welt instabiler und unvorhersehbarer wird. Die grundlegenden Widersprüche zwischen Staaten und Blöcken, die sich in den letzten Jahrzehnten angesammelt haben, treten nun in eine akute Konfliktphase ein. In den letzten Jahren ist keines der wichtigsten internationalen Probleme endgültig gelöst worden“, erläuterte der Präsident.

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