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01 Januar 2024, 11:36

 Lukaschenko schlägt vor, Einkaufszentren mit belarussischen Waren in Russland zu bauen

MINSK, 29. Dezember (BelTA) - Der Präsident von Belarus Alexander Lukaschenko schlägt vor, in russischen Städten wie beispielsweise St. Petersburg oder Smolensk Einkaufszentren mit belarussischen Waren zu bauen. Dieses Statement hat er bei seinem Besuch des Einkaufszentrums "Das erste nationale Handelshaus" in Minsk abgegeben.

Bei seiner Ankunft im Handelshaus wurde der Präsident nicht nur von Beamten und der Presse, sondern auch vom Väterchen Frost und Schneemädchen begrüßt: Schließlich ist das eine Veranstaltung im Vorabend der Neujahrsfeier.

Dennoch versetzte Alexander Lukaschenko alle in Arbeitslaune, als er den Bericht über den Bau der Anlage hörte, die seit Jahren auf der Liste der langfristigen Bauprojekte stand. Ursprünglich, vor mehr als 10 Jahren, sollte auf diesem Gelände von einem iranischen Unternehmen ein Einkaufs- und Unterhaltungszentrum gebaut werden. "Tatsächlich gab es dort eine verlassene Baustelle. Es wurde angewiesen, sowohl ein Einkaufszentrum als auch Mietwohnungen für das Militär (in den Stockwerken über dem Einkaufszentrum - Anm. BELTA) zu bauen. Alles wurde wie geplant gemacht", sagte der belarussische Staatschef.

Der Bau der Anlage wurde in kurzer Zeit abgeschlossen, und Alexander Lukaschenko wies auf einige Mängel in der Einrichtung hin. Er machte darauf aufmerksam, das Problem auf wirtschaftliche Weise anzugehen, und kein "verrücktes Geld" auszugeben. "Schauen Sie, wie es am besten geht. Das Wichtigste wäre, kein „verrücktes Geld“ auszugeben. Die Menschen sollten sich hier wohlfühlen", sagte er.

"Ich war am wenigsten besorgt über den Handel. Mir ging es darum, dass unsere Regionen hier vertreten sein könnten. Damit sie sich nicht beschwerten, dass sie nicht nach Minsk dürften, dass es unmöglich sei, Handel zu treiben, Waren zu verkaufen ... Bitte, verkauft. Aber ich möchte, dass es ein Anfang wäre. In dieser Hinsicht müssen wir nicht nur in Belarus, sondern auch in Russland mit solchen Bauten beginnen. Warum sollte man in St. Petersburg nicht ein solches Gebäude bauen lassen und Waren einführen? In Moskau, Smolensk, Brjansk, Pskow.... Das ist nicht weit weg. Und wir könnten unsere Waren bringen und verkaufen. Und die Russen haben nichts dagegen. Besonders in St. Petersburg, die Leute machen mit. Exportiere deine Waren und verkauf sie. Und die Menschen reagieren gut auf belarussische Waren", sagte Alexander Lukaschenko. Er fügte hinzu: „Ich möchte, dass wir darüber nachdenken. Nicht, dass wir unsere Waren irgendwelchen Zwischenhändlern zum halben Preis überlassen und sie diese in Russland dann weiterverkaufen. Und dann stecken wir sie in Belarus päckchenweise für Bestechungsgelder ins Gefängnis.“

"Deshalb sollte es ein Handelshaus geben. Die Gouverneure dort haben etwas Geld hineingeworfen, wir werden etwas tun, um zu helfen. Ein einfaches, komfortables Haus. Wenn ihr es baut, bringt eure Waren und verkauft sie. Vor allem in Belarus. Wenn ihr euren Markt erobern und ihn niemandem überlassen wollt, dann solltet ihr natürlich eigene Geschäfte in Belarus haben. Wir werden darauf zurückkommen. Wir haben bereits am Beispiel unserer Leichtindustrie darüber gesprochen", fügte der belarussische Staatschef hinzu. Das Einkaufszentrum "Das erste nationale Handelshaus" hat ein einzigartiges Format. In so einer Einrichtung, wo die Produkte einheimischer Hersteller aus allen Regionen des Landes verkauft werden, ist es zum ersten Mal eröffnet. Die Handelsfläche wird von Markengeschäften und Gaststätten der führenden belarussischen Hersteller besetzt. Es wird geplant, den Besuch des Einkaufszentrums in die touristischen Routen rund um die Stadt Minsk aufzunehmen, damit die Gäste der Hauptstadt die Waren der einheimischen Hersteller kennenlernen und an einem Ort kaufen könnten.

Die Verkaufsfläche des Ersten nationalen Handelshauses beträgt mehr als 21 Tausend Quadratmeter, die Zahl der Handels-, Verbraucherdienstleistungsstellen und Gaststätten beläuft sich auf 133.

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