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Präsident
03 November 2022, 11:02

Lukaschenko setzt fort, sich mit Gouverneuren russischer Regionen zu treffen: Heute ist Gouverneur von Region Rostow zu Besuch

MINSK, 03. November (BelTA) - Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko setzt fort, sich mit den Gouverneuren der russischen Regionen zu treffen. Diesmal ist eine Delegation aus der Region Rostow mit dem Gouverneur Wassili Golubew an der Spitze im Unabhängigkeitspalast eingetroffen.

Der Staatschef erinnerte an den letzten Besuch des Gouverneurs in Belarus im Jahr 2017, bei dem ein Fahrplan für die Zusammenarbeit festgelegt wurde. Der Präsident hat hingewiesen, dass er gerne von Wassili Golubew hören würde, wie er die Umsetzung von getroffenen Vereinbarungen einschätze.

Nach Ansicht des Präsidenten hat sich die Lage seit den letzten fünf Jahren stark verändert, so dass es sinnvoll wäre, die Perspektiven der bilateralen Zusammenarbeit unter Berücksichtigung der bestehenden Vorgaben neu zu bewerten. "Die Veränderungen, die innerhalb von letzten fünf Jahren stattgefunden haben, wirken sich nur auf äußere Faktoren aus, nicht aber auf die Beziehungen zwischen unseren brüderlichen Nationen. Ich möchte Ihnen noch einmal versichern: Sie sind in Belarus immer willkommen und wir sind bereit, Ihnen in jeder Hinsicht zu helfen. Einfuhrsubstitution und industrielle Zusammenarbeit sind die wichtigsten Instrumente. Jetzt ist es wichtiger denn je", betonte Alexander Lukaschenko. Er wies darauf hin, dass diese Themen stets im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der belarussischen und russischen Staatsführung stehen und während der Treffen mit Wladimir Putin erörtert werden.

"Ich möchte betonen, dass es euch wegen des Konflikts in der Ukraine nicht einfach geht. Ihr steht an der vordersten Frontlinie. Da können wir spüren. Das wissen wir ganz gut. Deshalb wünsche ich euch Mut bei der Bewältigung der Probleme, die zusätzlich auf Ihre Schultern gelegt wurden", fügte Alexander Lukaschenko hinzu.

Zum Thema Handel und wirtschaftliche Zusammenarbeit wies der Präsident darauf hin, dass der Handelsumsatz zwischen Belarus und dem Gebiet Rostow in den acht Monaten dieses Jahres 420 Millionen US-Dollar erreicht hat und damit 30 % über dem Index für den gleichen Zeitraum 2021 liegt. "Im vergangenen Jahr haben wir das Ziel von einer halben Milliarde US-Dollar, das wir uns für 2017 gesetzt haben, übertroffen. Das ist natürlich kein schlechter Indikator, aber es gibt noch viel zu tun und noch etwas zu erreichen“, ermahnte das Staatsoberhaupt.

Seiner Ansicht nach sei es richtig gewesen, früher auf die Intensivierung der Landwirtschaft zu setzen, ohne dabei wichtige Industrien auszuschließen. "Dadurch ist es uns gelungen, eine Reihe einzigartiger Kompetenzen zu bewahren und zu entwickeln, die heute dazu beitragen, Arbeitsplätze und Ernährungssicherheit in beiden Staaten zu gewährleisten", sagte Alexander Lukaschenko.

Das Staatsoberhaupt wies auf die Reserven für eine Vertiefung der Zusammenarbeit im agrar-industriellen Komplex hin., indem er das Potenzial von Belarus vorstellte.

Der Präsident erklärte auch, dass er bereit ist, dem Gebiet Rostow mit öffentlichen Elektro-Verkehrsmitteln, den modernsten Nutzfahrzeugen, Maschinen und Anlagen von MAZ, MTZ, AMKODOR und anderen Unternehmen zu versorgen.

Alexander Lukaschenko machte auch darauf aufmerksam, dass russische Partner beim Kauf belarussischer Ausrüstung sicher sein könnten, dass diese rechtzeitig gewartet und mit Ersatzteilen versorgt wird.

Er bekundete auch die Bereitschaft, gemeinsame Investitions- und Innovationsprojekte unter Beteiligung von regionalen Unternehmen umzusetzen. Dabei geht es in erster Linie um die Zusammenarbeit im Wohnungs- und Sozialbau.

"Neue Wachstumschancen können sich durch gemeinsame Straßenbauprojekte ergeben", so der Präsident weiter. „Es besteht Interesse an der Umsetzung eurer regionalen Programme, wie zum Beispiel „Reiniges Wasser“. Natürlich dürfen wir auch den humanitären Bereich nicht außer Acht lassen: gemeinsame Projekte von Bildungseinrichtungen, kultureller Austausch, Arbeit im Informationsbereich", erläuterte der belarussische Staatschef.

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