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24 April 2024, 19:09

Lukaschenko: Sicherheitsbedrohungen wird immer weniger mit Friedensmissionen begegnet

MINSK, 24. April (BelTA) – Die Sicherheitsbedrohungen nehmen zu, und die internationalen friedenserhaltenden Mission nehmen ab. Das erklärte der Präsident von Belarus Alexander Lukaschenko in seiner Rede vor der 7. Allbelarussischen Volksversammlung.

„Immer mehr Experten halten die internationalen Strukturen für nicht selbstständig, sondern vom Westen gesteuert. Weniger radikale Experten sehen sie als „Geiseln der geopolitischen Konfrontation“ an“, so Lukaschenko.

„Welchen Unterschied macht es, ob sie ideologische Globalisten oder 'Geiseln' sind? Sehen Sie: Die Situation ist absurd. Die Sicherheitsbedrohungen nehmen fast täglich zu, und die friedenserhaltende Aufgabe der internationalen Strukturen geht verloren. Für diejenigen, die alles tun würden, um die zivilisatorische Entwicklung Eurasiens zu verhindern, ist das normal“, sagte der belarussische Staatschef.

Alexander Lukaschenko erinnerte an die Klimakonferenz, die 2023 in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattgefunden hat. Von hohen Tribünen aus belehrten Staats- und Regierungschefs westlicher Länder den Rest der Welt, wie er zu leben hat, um den Planeten zu schützen, aber niemand sprach sich dafür aus, militärische Konflikte zu beenden. „Hört auf zu kämpfen und die Emissionen werden um ein Vielfaches reduziert. Und schicken Sie das Geld an diejenigen, die heute arm sind und leiden“, bot der belarussische Präsident eine einfache Lösung an. „Der Westen glaubt, dass wir hinter all diesem Gerede und Geschwätz den Kern nicht sehen. Doch!“

„Stellen Sie sich vor, was mit der angelsächsischen Hegemonie passieren würde, wenn dieser ganze riesige Raum von Lissabon bis Peking durch eine neue Seidenstraße verbunden sein würde. Und was würde mit der Europäischen Union geschehen, deren Bürger sehen werden, dass es möglich ist, sich zu entwickeln und in Wohlstand zu leben, ohne ihre Souveränität aufzugeben, ohne nationale Interessen zu verraten und ohne Menschen zu töten. Die USA mögen ihren Vassallen verbieten, nach China zu gehen, aber das hilft nicht. Alle verstehen heute die zukünftge Macht Chinas“, betonte das Staatsoberhaupt.

Im Prinzip gehen vielen heute die Augen auf. Polen hat bereits versucht, die Frage nach dem Vorrang des nationalen Rechts in die Diskussion zu bringen. „Und Polen wurde schnell in seine Schranken zurpckgewiesen. Aber das Thema wird weiter an Fahrt gewinnen, es wird sich nicht auflösen, wird nicht verschwinden“, sagte Alexander Lukaschenko.

Auch Ungarn hat eine eigene Position. In Frankreich mehr sich der Ungehorsam. Alexander Lukaschenko sieht darin einen Versuch, aus der Masse der gehorsamen Länder auszubrechen, sich irgendwie zu behaupten.

„Internationale Vereinbarungen, Integrationsbündnisse sind notwendig. Aber solche, die den nationalen Souverän respektieren, die Interaktion zwischen den Teilnehmern durch Dialog, Konsens und die Suche nach Kompromiss aufbauen. Die Sicherheit sollte für alle Länder der Erde gleich und gemeinsam sein. Ich stimme den Experten zu, welche sagen, dass man Zusammenarbeit und Sicherheit im Rahmen von Groß-Eurasien aufbauen soll“, sagte der belarussische Staatschef.
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