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Präsident
03 Juni 2022, 16:15

Lukaschenko sieht Anzeichen für ernsthaften Konflikt zwischen Selenskyj und Militär

Wolodymyr Selenskyj. Foto president.gov.ua
Wolodymyr Selenskyj. Foto president.gov.ua

MINSK, 3. Juni (BelTA) – Es kommt zu einer ernsten Konfrontation zwischen dem Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und dem ukrainischen Militär. Das sagte Präsident Alexander Lukaschenko heute vor Journalisten.

„Sie sehen doch dieses ständige Hin und Her in Polen. Mal wollen sie die Flüchtlinge aufnehmen, mal nicht. Dann heißt es: Wir brauchen Geld, auch Geld für die Ukraine. Gedanklich haben sie bereits die Westukraine übernommen“, sagte der Präsident. „Das schafft Polen aber nicht. Nach meinen Informationen bahnt sich in der Ukraine bereits eine ernsthafte Konfrontation zwischen Selenskyj und dem Militär an. Das Militär versteht sehr wohl, was der Konflikt mit Russland für die Ukraine bedeutet. Ukrainische Männer sterben dort. Ukrainische Offiziere sind sich im Klaren, wozu die Armee heute fähig ist und wie lange sie noch zu kämpfen bereit ist. Lange kämpfen kann sie nicht. Sie sehen doch, dass Russland seine Taktik der Kriegsführung geändert hat“.

Bald werde es niemanden geben, der die Ukraine verteidigen würde, fügte Alexander Lukaschenko hinzu. Die territoriale Verteidigung werde niemals die reguläre Armee ersetzen können. Das Militär sehe das ein.

In diesem Zusammenhang wies das Staatsoberhaupt auf die fragwürdigen Vereinbarungen und Versprechungen der ukrainischen Staatsführung gegenüber Polen hin. Das ruft bei den nationalistischen Kräften in der Ukraine und beim Militär eine negative Reaktion hervor. „Sie haben gesehen, dass die Polen in der Ukraine einen Status erhalten haben. Und wozu wird das führen? Zur Annexion der Westukraine. Deshalb kommt es langsam zu einer Konfrontation zwischen dem Präsidenten und dem Militär. Und ich bin sicher, dass das ukrainische Militär jedem den Kopf wegblasen wird. In der Ukraine gibt es Kräfte, die gegen alle sind, gegen Russen, Belarussen, Polen. Sie werden jedem das Gehirn wegblasen, der es versuchen wird, die Ukraine zu zerstückeln. Wir brauchen das nicht. Das haben ich vor langem gesagt. Nun sind meine Worte Realität. Ich habe früher oft gesagt: Passen Sie auf, die Ukrainer werden sich noch an Belarus und Russland mit der Bitte wenden, ihren Staat zu verteidigen.“

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