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09 Mai 2020, 11:45

Lukaschenko: Tragödie des Volkes im Krieg ist mit heutigen Schwierigkeiten nicht zu vergleichen

MINSK, 9. Mai (BelTA) – Die Tragödie des belarussischen Volkes, das die titanische Last der Verluste und Zerstörungen des brutalsten Krieges des 20. Jahrhunderts trug, ist mit den Schwierigkeiten der Gegenwart nicht zu vergleichen. Das erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko heute auf der Militärparade zu Ehren des 75. Jahrestages des Sieges des sowjetischen Volkes im Großen Vaterländischen Krieg.

„Dieses Fest ist für uns heilig. Die Tragödie des belarussischen Volkes, das die titanische Last der Verluste und Zerstörungen des brutalsten Krieges des 20. Jahrhunderts auf seinen Schultern trug, ist mit den Schwierigkeiten dieser Tage nicht zu vergleichen. Seit 75 Jahren ehren wir die Geschichte der großen Heldentat der Sieger. Selbst die Idee, diese Traditionen zu verraten, halten wir für inakzeptabel“, betonte Alexander Lukaschenko.

Die Militärparade in Minsk sei in diesem Jahr die einzige im postsowjetischen Raum, aber sie finde zu Ehren aller sowjetischen Soldaten statt, die die Welt vom Nazismus befreit hätten, bemerkte Lukaschenko.

Allen Anhängern der Nazi-Ideologie habe die Geschichte eine Lektion erteilt, und zwar: Die Menschen, die ihr Heimatland, ihre Familien und die Zukunft ihrer Kinder schützen, sind unbesiegbar.

Das Staatsoberhaupt betonte, dass der Beitrag des belarussischen Volkes zur Zerschlagung des Faschismus zweifellos sei. In der Roten Armee kämpften 1,3 Millionen Belarussen, Ende 1943 kontrollierten über 400.000 Untergrundkämpfer und Partisanen 60% des besetzten Territoriums des Landes. Dafür habe das Land jedes dritte Menschenleben opfern müssen , sagte er. „Und solange unsere Herzen für diejenigen schlagen, die nicht von den Schlachtfeldern zurückgekehrt sind, solange die Wahrheit über diesen Krieg erklingt, werden wir nichts vergessen!“, sagte der belarussische Staatschef.

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