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09 September 2021, 18:50

Lukaschenko trifft Putin: Verabschiedung der Unionsprogramme könnte Durchbruch bedeuten

MOSKAU, 9. September (BelTA) – Die Verabschiedung der Unionsprogramme könnte Durchbruch bedeuten. Das sagte Präsident Alexander Lukaschenko heute in Moskau bei den Gesprächen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.

„Ich glaube, wir werden gut zusammenarbeiten. Wir werden heute viel weniger Aufgaben zu bewältigen haben als bei unseren früheren Treffen. Sie dauerten sehr lange. Sogar bis zu 5 oder 8 Stunden. Früher hatten wir wie „Planierraupen“ den Weg für unsere Regierungen und Experten frei zu machen. Aber jedes Mal sind die Experten auf immer neue Probleme gestoßen, die sie nicht lösen konnten oder zu denen sie keine Entscheidung treffen konnten“, sagte der Staatschef.

Er erinnerte an den Anfang der Integrationsgespräche in Sotschi. Damals haben die Staats- und Regierungschefs auf Wunsch der Völker und als Reaktion auf die Kritik an der mangelnden Dynamik des Unionsstaates mehr als 30 Roadmaps „skizziert“.

„Sie wurden schematisch dargestellt. Als wir dann an diesen Maps arbeiteten, kamen wir zu dem Schluss (vor mehr als einem Jahr), dass wir konkrete Pläne brauchen. Nicht nur Schemata, sondern richtige Unionsprogramme. Heute sind wir bereit, 28 Programme, die sich in Endphase befinden, zu besprechen. Das sind wichtige Themen und Bereiche unserer Zusammenarbeit. Unsere Staaten können morgen erneut auf Experten- und Regierungsebene diese Programme erörtern. Wenn sie diese Programme genehmigen, werden wir diese Programme beim Obersten Staatsrat Ende Oktober verabschieden“, sagte Alexander Lukaschenko.

„Das wird ein Durchbruch sein. Ein Durchbruch in vielen Bereichen. Das ist kein Geheimnis. Wir werden diese Programme veröffentlichen und zeigen, an welchen Bereichen wir gearbeitet haben“, betonte der belarussische Staatschef.

„Wir handeln wie alle anderen zivilisierten Länder. Nur gemeinsam, nur in einer Union. Wir sind verwandte Nationen. Praktisch ein Volk: Russen und Belarussen haben gemeinsame Wurzeln. Wir tun unsere Arbeit. Unsere Nachkommen werden unser Tun und Handel bewerten“, fügte der belarussische Präsident hinzu.

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