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Lukaschenko über Außenpolitik: Staatliche Souveränität ist unsere einzige Bedingung

Präsident 05.12.2019 | 15:20

MINSK, 5. Dezember (BelTA) – Der belarussische Präsident hat heute in seiner Rede vor dem belarussischen Parlament über die außenpolitischen Schwerpunkte des Landes gesprochen. Dabei machte er darauf aufmerksam, dass Belarus bei der Zusammenarbeit mit ausländischen Partnern eine einzige Bedingung stelle: es wolle nämlich als ein souveräner und unabhängiger Staat behandelt werden.

„Ob intuitiv oder aus praktischem Kalkül – unsere außenpolitischen Prioritäten haben wir klar definiert: Mit den Nachbarn muss man in Freundschaft leben. Man kann sie sich nicht aussuchen. Sie sind von Gott gegeben. Wir wollen die Beziehungen mit unseren engsten Verbündeten nicht abbrechen – also mit allen ehemaligen Sowjetrepubliken“, sagte der Staatschef.

Belarus muss auch mit hochentwickelten Industriestaaten zusammenarbeiten. „Das heißt, wir suchen in Europa nach Kooperationspartnern, kehren aber Russland nicht den Rücken. Alle wollen heute nach Europa. Selbst Russlands Außenminister Sergej Lawrow sagte kürzlich, Russland strebe freundschaftliche Beziehungen mit europäischen Staaten an. Kann man dann einem Staat im Zentrum Europas vorwerfen, es baue Beziehungen zu Europa auf?“, fragte rhetorisch der Staatspräsident.

Belarus darf es sich nicht erlauben, schlechte Beziehungen mit den Vereinigten Staaten von Amerika zu unterhalten. „Wenn dabei auch die USA dasselbe Ziel anstreben, warum nicht? Die USA sind schließlich eine Weltmacht“, betonte er.

Auch mit China, die sich zu einer neuen Weltmacht etabliert hat, können wir nur gute Beziehungen unterhalten. Niemand kann uns vorwerfen, wir seien irgendwo nicht konsequent gewesen und hätten wie ein „verlorener Hund“ mit dem Schwanz hin und her gewedelt. Wir haben immer zu unseren Verpflichtungen gestanden und diese offen und ehrlich erfüllt“, sagte der Staatschef.

„Wenn wir unser Land geduldig und ruhig nach vorne steuern werden, wenn wir unsere Wirtschaft weiter entwickeln werden, brauchen wir keine Angst vor externen Gefahren zu haben“, zeigte sich Alexander Lukaschenko überzeugt.

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