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17 Februar 2026, 20:43

Lukaschenko über Beseitigung der unmotivierten Vermittlung: Import nur mit Genehmigung des zuständigen Ministers

MINSK, 17. Februar (BelTA) – Der Präsident von Belarus, Alexander Lukaschenko, hat heute den Regierungsbericht entgegengenommen. In seinem Kommentar machte er darauf aufmerksam, wie die unmotivierte Vermittlung beseitigt werden kann. 
Alexander Lukaschenko erinnerte daran, dass er früher Alexander Kossinez persönlich angewiesen hatte, Vorschläge zur Beseitigung der unmotivierten Vermittlung zu erarbeiten. „Er hat mir erneut ein Schreiben geschickt mit dem Vorschlag, eine Kommission oder eine Ad-hoc-Gruppe einzurichten... Und in dieser Gruppe sind lauter Minister und Gouverneure. Will damit Kossinez etwa eine zweite Regierung aufstellen? 5 sachkundige Fachleute würden für diese Arbeit völlig ausreichen. Glaubt jemand im Ernst, dass die Gouverneure zu Sitzungen kommen werden, die Kossinez einberufen wird? Ich bin auch etwas misstrauisch geworden. Welcher Gouverneur wird schon zu diesen Treffen nach Minsk fahren? Oder wird Kossinez sie alle in Witebsk versammeln und die Frage der Vermittlung erörtern?“, fragte Alexander Lukaschenko kritisch.

Alexander Lukaschenko betonte, dass er konzeptionelle Vorschläge für das Dekret des Präsidenten zum genannten Thema erwartet hätte.
„Ich fordere kategorisch von Ihnen: Ohne die Genehmigung des zuständigen Ministers darf es kein Import in das Land geben“, sagte das Staatsoberhaupt. „Wollt ihr Busse importieren – fragt den Ressortminister um Erlaubnis. Wollt ihr Stoffe einführen – fragt die Vorsitzende des Leichtindustriekonzerns. Wir brauchen keine Millionen-Systeme.Stimmt sie zu, wird sie Rede und Antwort stehen, warum sie Leinenstoffe importiert, wenn sie eine eigene Leinenspinnerei hat."

Gleichzeitig ist es notwendig, die Qualitätsanforderungen an die Leinenspinnerei und andere inländische Unternehmen zu verstärken. Wenn wir zum Beispiel über die belarussische Leichtindustrie sprechen, gibt es viele qualitativ hochwertige Warenpositionen, die auch außerhalb des Landes geschätzt werden. „Wenn wir ins Ausland fahren, bringen wir unsere Leinen und Tischdecken mit, traditionelle belarussische Produkte. Alle sind zufrieden. Und wir? Wir führen Gucci und Versace ein. Machen Werbung dafür“, stellte das Staatsoberhaupt kritisch fest.

Außerdem hat der Präsident gefordert, dass man Gouverneure von ihren Hauptaufgaben nicht ablenkt, indem man sie stets zu verschiedenen Sitzungen, Besprechungen und so weiter einlädt. Dasselbe gilt auch für Minister. „Erstens sind die Minister stets unzufrieden, wenn man sie permanent ablenkt. Und zweitens: Viele verbringen eine halbe Woche auf solchen Sitzungen beim Staatschef, beim Premierminister, bei Parlamentsvorsitzenden. Was soll das? Kann man in dieser Frage irgendwie Ordnung schaffen? Der Premierminister rief die Regierung zusammen und warnte die Minister: „Kein Schritt ohne mein Wissen.“
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